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IHK-Gründungsberatung

Run auf die Selbständigkeit

„Immer mehr Menschen wagen den Schritt in die Selbständigkeit und nehmen dabei die Existenzgründungsberatung der IHK Düsseldorf in Anspruch“, so Dr. Nikolaus Paffenholz, Leiter der Abteilung Recht und Steuern der IHK Düsseldorf.

Während die IHK bereits 2009 mehr Existenzgründungswillige als in den Vorjahren beraten habe, sind in diesem Jahr bis Ende Juli rund 300 Stellungnahmen zum Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit abgegeben worden – 2009 war diese Zahl erst zum Jahresende erreicht worden. Der Zulauf für das eintägige IHK-Seminar für angehende Existenzgründer war so hoch, dass in der ersten Jahreshälfte bereits fünf Zusatztermine angeboten werden mussten.

„Das Interesse der Gründer, die sich von der IHK beraten lassen, resultiert häufig aus der drohenden Erwerbslosigkeit beziehungsweise aus dem Fehlen von Erwerbsalternativen. Dieser Trend nimmt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfahrungsgemäß zu“, erklärt Paffenholz. Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen, erhalten zur Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit den sogenannten Gründungszuschuss. Voraussetzung dafür ist die positive Stellungnahme einer fachkundigen Stelle, beispielsweise der IHK.

 „Gründungen aus der Arbeitslosigkeit sind aber keineswegs per se ‚Notgründungen’. Wer eine originelle Geschäftsidee entwickelt und gut vorbereitet in die Selbständigkeit startet, hat auch langfristig gute Chancen“, macht Dr. Paffenholz den Gründungswilligen Mut. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren gehörten ferner Risikobereitschaft, eine gute Ausbildung, kaufmännische Qualifikationen und nicht zuletzt der Rückhalt in der Familie.

(Redaktion)


 


 

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