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Serie Business-Diplomatie / Folge 3

Nur wer sein Ziel kennt, trifft ins Schwarze

Wer seine eigenen Ziele benennen kann, ist seinen Mitmenschen oft ein gutes Stück voraus. Business-Diplomaten arbeiten vor allem an sich selbst, um die Zielgerade zu erreichen.

„Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, dann ist kein Wind der richtige“, sagt ein Sprichwort. Der Kapitän in Ihrem privaten und in Ihrem Berufsleben sind Sie selbst. Doch wie definiert man am besten die eigenen Ziele, wie bestimmt man den eigenen Kurs? Eine bewährte Methode ist die, eine Mind Map zu erstellen.

Beim Mind Mapping schreiben Sie ein Ziel, ein Projekt, in die Mitte des Blattes. Dann gruppieren Sie alle Wörter, die Ihnen dazu einfallen, um den zentralen Begriff herum. So entsteht etwas wie eine topographische Karte Ihrer Gedanken. Dann prüfen Sie, ob die zwei oder drei grundlegenden Ziele das SMART-Prinzip erfüllen.

Jedes Ziel sollte sein:

  • Spezifisch
  • Messbar
  • Ausführbar und aktionsorientiert
  • Realistisch und relevant
  • Transparent und terminiert

Wo bin ich stark, wo bin ich schwach?

Doch auch wenn zwei Menschen das gleiche Ziel verfolgen und ganz ähnliche Begriffe dazu in ihrer Mind Map aufschreiben, machen sie sich aus sehr unterschiedlichen Startpositionen auf den Weg. Jeder bringt seine Persönlichkeit und seine eigene Lebensphilosophie mit. Der eine wird konzentrierter oder entspannter sein als der andere. Auch wie kritikfähig sie sich selbst oder anderen gegenüber sind, wird sich unterscheiden. Für den einen wird das Glas halbvoll, für den anderen halbleer sein.

Überlegen Sie einmal kurz für sich selbst, wie Sie bislang Ihre Ziele umgesetzt haben. Welche Motivation hatten Sie hierfür, wie stark war Ihr Willensdrang? Waren Sie bei der Umsetzung kreativ und gestaltungsfähig und haben neue Ideen entwickelt? Wie gut ist es um ihre Ausdrucksfähigkeit bestellt und wie flexibel kommunizieren Sie? Sind Sie geschickt im Verhandeln? Sind Sie auch bei Vorträgen ein kompetenter Gesprächspartner bei Rückfragen aus dem Publikum? Überzeugen Sie in Präsentationen und in Verhandlungen? Je nachdem, wie Sie diese Fragen für sich beantworten, sind diese Ausdruck Ihrer Talente, Ihres Fachwissens, Ihres Könnens, aber auch Ihrer sozialen Kompetenz.

Und dann sind da noch Faktoren wie die seelische und körperliche Gesundheit, die die Vitalität ausmachen. Und auch die persönlichen Beziehungen, die das Leben ausmachen.

Professionelle Selbstanalyse: Mehr über sich selbst und seine Ziele wissen

Alle diese Faktoren machen die Persönlichkeit eines jeden Menschen aus, aber sie sind nicht in Stein gemeißelt. Man kann mit und an ihnen arbeiten. Eine professionell durchgeführte Selbstanalyse hilft in vielen Lebenssituationen, im familiären Kontext genauso wie bei Vorstellungsgesprächen, bei Gehaltsverhandlungen oder beim nächsten Kundenmeeting. Denn je mehr Sie über sich und Ihre Ziele wissen, umso authentischer wirken Sie auch auf Ihr Gegenüber und gelangen schneller ans Ziel.

(Wulf Hinnerk-Vauk)


 


 

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