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Serie zum Thema Coaching (VIII)

Führungskräfteentwicklung mit Coaching

Früher schickte man Führungskräfte auf Seminare in der Hoffnung, dass sie da was lernen.. dass sie sich weiterentwickeln. Aber man stellte auch fest, dass das nur begrenzt funktionierte. Die Lerneffekte waren oft nicht nachhaltig und gingen nach ein paar Wochen wieder im Tagesgeschäft verloren.

Seminare gibt es noch immer und sie haben ihre Berechtigung, heute jedoch wird in den Unternehmen Führungskräfteentwicklung zunehmend mit Coaching verbunden oder unterstützt.

Der Vorteil: Coaching kann individuell eingesetzt und geplant werden. Beispielsweise mit dem Ziel, junge und neue Führungskräfte auf ihre neue Aufgabe individuell vorzubereiten. Denn so unterschiedlich wie Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Probleme und Themen, die sich bei der ersten Übernahme einer Führungsposition für den einzelnen ergeben. Der eine freut sich, weil er endlich mehr Verantwortung bekommt, ist aber gleichzeitig unsicher, ob er das auch schultern kann. Der andere ist eigentlich gar kein Führungstyp, bekommt aber hier eine Karrierechance. Und wieder ein anderer wird aus seinem bisherigen Kollegenteam heraus in die Leitungsposition des Teams gehoben.

Was nun? Wie kann er diesen Rollenwechsel ohne Reibungsverluste bewältigen? Seminare können hier das grundlegende Führungswissen vermitteln und einige wertvolle Tipps für die Praxis geben. Ein Coach jedoch kann seinen Coachee begleiten, mit ihm an genau seinen Fragen und genau seinen Problemen arbeiten. Er kann ihn auf eine längere Zeit begleiten und steht ihm als Gesprächspartner zur Verfügung. Der Coach ist nahe dran, er kann die Entwicklung unterstützen und exakt da ansetzen, wo es schwierig wird. Damit wird Führungskräfteentwicklung passgenauer und nachhaltig. Dabei ist die Investition nicht unbedingt größer. Es macht mehr Sinn in ein Coachhonorar zu investieren, als den Aspiranten durch Batterien teurer Führungsseminare zu schicken, in der Hoffnung, er möge dort das richtige lernen.

Auch erfahrene Führungskräfte haben schwierige Phasen oder stehen vor neuen Herausforderungen. Gerade hier ist Coaching ein wirkungsvolles Instrument zur Unterstützung, zur Klärung und Orientierung. Der Coach wird hier zum Sparringspartner, er kann der Führungskraft ungeschminktes Feedback geben, kann mit ihr an geeigneten Strategien arbeiten und sie langfristig unterstützen. Dafür sollte er aber auch selbst erfahren sein, denn nur so kann er seinem Kunden auf Augenhöhe begegnen.

Entwicklung, keine Reparatur

Immer mehr Unternehmen integrieren bei ihrer Führungskräfteentwicklung das Seminarformat mit Coaching-Angeboten. Oder aber bieten ihren Führungskräften generell die Möglichkeit, sich durch Coaching weiterzuentwickeln. Und darum geht es, um Weiterentwicklung. Coaching wird noch häufig als „Reparaturveranstaltung“ gesehen. Das muss aber keineswegs so sein. In vielen Unternehmen gehört es mittlerweile zum guten Ton, sich coachen zu lassen, denn es ist eher Ausweis des Interesses an der eigenen Weiterentwicklung. Und wer ein solches Angebot von seinem Arbeitgeber nicht bekommt, der kann sich natürlich selbst einen Coach suchen und sich auf eigene Kosten Unterstützung holen.

(Do Fritzsche)


 


 

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