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Hochschulprojekt

Frauen in der Sozialen Arbeit

Das Forschungsprojekt „Frauen. Unternehmen. Soziale Arbeit“ hat heute auf einer Abschlussveranstaltung bei der IHK Mittlerer Niederrhein in Mönchengladbach Bilanz gezogen. Dabei zeigten sich die Forscherinnen vom Forschungsinstitut SO.CON der Hochschule Niederrhein sehr zufrieden.

„Es ist uns gelungen, während der dreiein- halbjährigen Laufzeit des Projekts die Selbstständigkeit von Frauen in der Sozialen Arbeit zu fördern“, sagte Prof. Dr. Edeltraud Vomberg, Leiterin von SO.CON. SO.CON steht für Social Concepts und ist am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein angesiedelt. 

Insgesamt haben 33 Frauen im Zusammenhang mit dem Projekt ein Unternehmen gegründet. Ein schöner Erfolg, findet Elke Cosanne, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt begleitete. Von den 33 Gründungen erfolgten 21 im Haupt- und 12 als Nebenerwerb. Insgesamt gründeten 19 Frauen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Besonders bemerkenswert: Von den 22 Gründerinnen, die sich bis zum 31. Dezember 2010 selbstständig gemacht hatten, waren ein Jahr später noch 21 am Markt. „Dies zeigt, dass die individuelle Unterstützung, die wir den Gründerinnen zuteil haben werden lassen, wirkungsvoll war und den Frauen geholfen hat, tatsächlich mit nachhaltigem Erfolg ein Unternehmen zu gründen“, sagte Elke Cosanne.

 Dabei unterscheidet sich der soziale Sektor ganz wesentlich von anderen Branchen. So wurde beispielsweise in einem Seminar die Frage diskutiert, ob es ethisch zu verantworten sei, mit Hilfeleistungen für schwache Menschen Geld zu verdienen. „Die Branche tickt anders“, sagt Vomberg. „Allgemeine Tipps zur Unternehmensgründung helfen da nicht weiter.“

(Redaktion)


 


 

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