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Partnermodell für Pflegeversicherung

Henkel will Versorgungslücke für Mitarbeiter schließen

Statistisch gesehen wird jede zweite Frau und jeder dritte Mann in Deutschland im Laufe des Lebens pflegebedürftig. Die Wenigsten haben für diesen Fall vorgesorgt. Diese Lücke will Henkel jetzt für seine Mitarbeiter schließen: Gemeinsam mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hat Henkel im Rahmen eines Sozialpartnermodells als erstes Unternehmen in Deutschland eine betriebliche Pflegezusatzversicherung entwickelt.

Die Versicherung heißt CareFlex und wird von der DFV Deutsche Familienversicherung umgesetzt. Henkel will so allen rund 9.000 Mitarbeitern und Auszubildenden in Deutschland ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit eine Basisabsicherung für die ambulante, stationäre und eilstationäre Pflege anbieten. Zusätzlich zu der Basisabsicherung können Mitarbeiter die Pflegezusatzversicherung individuell aufstocken und auch Familienangehörige mitversichern. CareFlex soll ab Januar 2019 gelten. "Wir sind stolz, gemeinsam mit unseren Partnern eine Pflegevorsorge anbieten zu können, die es so in Deutschland kein zweites Mal gibt", sagt Kathrin Menges, Personalvorstand von Henkel. Durchschnittlich 2.400 Euro monatlich muss ein Pflegebedürftiger zum Beispiel in Düsseldorf aus eigener Tasche zum staatlichen Pflegegeld zuzahlen. "Das geht oft nur mit Unterstützung der Familie oder staatlicher Hilfe. Vor dieser hohen finanziellen und emotionalen Belastung möchten wir unsere Mitarbeiter schützen", so Kathrin Menges.

(Redaktion)


 


 

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