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Ungenügende Abfindungen

Sozialplanverhandlungen bei Ex-Balda-Tochter angeblich gescheitert

Die Sozialplanverhandlungen bei der Balda Solutions Gruppe in Bad Oeynhausen sind gescheitert. Wie der Betriebsrat der ehemaligen Balda-Tochter dem in Düsseldorf erscheinenden «Handelsblatt» sagte, konnte man sich nicht mit dem Verhandlungsführer einigen, der vom Investor Aurelius benannt worden war.

Als Grund wurden demnach ungenügende Abfindungen genannt sowie fehlende Weiterschulungsmöglichkeiten für diejenigen Mitarbeiter, die gehen müssen. Rund 250 von 500 Stellen des stark defizitären Herstellers von Handyplastikschalen sollen abgebaut werden.

Das Unternehmen dagegen sieht den Grund für das Scheitern dem Bericht zufolge in überzogenen Forderungen der Arbeitnehmerseite. «Aufgrund des letzten sehr üppigen Sozialplans aus dem Jahr 2007 sind die Erwartungen des Betriebsrats sehr hoch. Daher liegen die Verhandlungspositionen der beiden Seiten weit auseinander», teilte die Geschäftsführung der Balda Solutions Gruppe mit. Der Betriebsrat fordere mehr als das Dreifache der in Deutschland üblichen Abfindungsverpflichtung und darüber hinaus umfangreiche Sonderleistungen.

Der Betriebsrat weist die Vorwürfe laut «Handelsblatt» zurück. Weil die beiden Verhandlungsparteien sich nicht näher kamen, muss nun die Einigungsstelle angerufen werden. Als erster Termin ist der 7. März vereinbart worden.

(Redaktion)


 


 

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