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Sportliche Armbänder

Neuer Trend: Fitness-Tracker

Auf dem Fitness-Markt gibt es ständig neue Entwicklungen, die oft genauso schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Jetzt rollt ein digitaler Trend auf die Sportler zu.

Kaum sind Sportarten wie Tae Bo und Sumba, die eher professionellem Marketing als sportlichem Enthusiasmus entsprungen scheinen, vergessen, tauchen neue Modesportarten wie Crossfit in der Fitness-Szene auf. Aber neben der eigentlichen körperlichen Betätigung gibt es jetzt auch einen Trend zur digitalen Überwachung der Aktivitäten, den Fitness-Tracker. Bereits knapp 13 Prozent der Deutschen nutzen eines der kleinen digitalen Geräte, das die täglich gegangenen Schritte zählt oder die Qualität des eigenen Schlafs messen kann. Das entspricht knapp 9 Millionen Bundesbürgern. Vor allem bei den 14- bis 29-Jährigen sind Fitness-Tracker angesagt. Jeder fünfte in dieser Altersklasse (21 Prozent) nutzt ein solches Gerät. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.

In den Alltag integriert

Das Potenzial für Fitness-Tracker in Deutschland ist groß. Bisher kennen rund 55 Prozent diese relativ neuen Geräte noch gar nicht. Von denen, die bereits von Fitness-Trackern gehört haben, sie aber selbst noch nicht nutzen, will rund jeder vierte (26 Prozent) künftig auf jeden Fall ein solches Gerät einsetzen. Weitere 25 Prozent können sich vorstellen, sie künftig zu verwenden. „Viele Fitness-Tracker lassen sich wie Armbanduhren tragen und in den Alltag integrieren“, sagt Timm Hoffmann, BITKOM-Experte für Mobilgeräte. „Die kleinen Geräte motivieren dauerhaft zu mehr Bewegung.“ Je nach Gerät bieten die Fitness-Tracker unterschiedliche Funktionen an. Am beliebtesten ist die Möglichkeit, die täglich gegangenen Schritte zu zählen. Jeder zweite (50 Prozent) von jenen, die bereits einen Fitness-Tracker nutzen oder sich vorstellen können ihn einzusetzen, findet diese Funktion besonders interessant. 38 Prozent finden die Erinnerungsfunktion hilfreich. Sie weist zum Beispiel darauf hin, sich nach längeren Sitz- oder Ruhephasen zu bewegen.

Verbunden mit Smartphone oder Tablet

Knapp jeder Dritte (30 Prozent) würde mit einem Fitness-Tracker gerne mehr über seinen täglichen Kalorienbedarf und -verbrauch erfahren. Auch Funktionen wie die Erinnerung, wenn weniger als eine zuvor festgelegte Strecke am Tag zu Fuß zurückgelegt wurde (28 Prozent), oder die Pulsmessung (28 Prozent) machen Fitness-Tracker für viele attraktiv. In der Regel können Fitness-Tracker auch mit dem eigenen Smartphone oder Tablet Computer verbunden werden. Häufig geschieht dies kabellos über Bluetooth. Die dazugehörige App bereitet die gesammelten Daten auf und stellt diese in übersichtlichen Grafiken dar. Einige der Programme können auch Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Aktivitäten herstellen, etwa der Anzahl der täglich gegangenen Schritte und der Länge der Tiefschlafphasen.

(Redaktion)


 


 

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