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steigende Rohstoffpreise

Stahlschrott begehrt - Branche verbucht steigenden Absatz

Angesichts der steigenden Rohstoffpreise boomt auch das Geschäft mit Stahlschrott. Im Vorjahr legten die Stahlschrottlieferungen an die deutschen Stahlwerke gegenüber 2006 um 5,3 Prozent auf 17,3 Millionen Tonnen zu. Die Gießereien nahmen mit 4,0 Millionen Tonnen 5,9 Prozent mehr Stahlschrott ab, wie der Bundesverband Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.

Inklusive der Schrotteinfuhren lag damit der Stahlschrott-Einsatz bei der deutschen Rohstahlerzeugung von insgesamt 48,6 Millionen Tonnen bei rund 45 Prozent.

Der BDSV ist Europas größter Verband für Stahlrecycling mit mehr als 600 angeschlossenen Unternehmen, 35 000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz um zehn Milliarden Euro. Auch für das laufende Jahr zeigt sich die Branche nach einer BDSV-Mitgliederumfrage optimistisch. Demnach rechnen 79 Prozent mit einem weiteren Anstieg der Schrottpreise innerhalb der nächsten sechs Monate.

Stahlschrott leistet dem BDSV zufolge auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz: Beim Einschmelzen einer Tonne Stahlschrott würden gegenüber dem Einsatz von Primärrohstoffen eine Tonne Kohlendioxid, 650 Kilo Kohle sowie 1,5 Tonnen Eisenerz gespart. Entsprechend sei Stahlschrott in Europa bereits der wichtigste Rohstoff bei der Stahlproduktion und spiele auch weltweit eine führende Rolle.

(Redaktion)


 


 

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