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Erste Anlaufstelle für Existenzgründer

Startercenter NRW in Duisburg eröffnet

Ab sofort ist für Existenzgründer am Niederrhein der Schritt in die Selbstständigkeit noch einfacher: Das neue Markenzeichen heißt „Startercenter NRW“. Die feierliche Eröffnung des Centers in der Hauptgeschäftsstelle der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve gegenüber dem Duisburger Hauptbahnhof. Den Namen „Startercenter NRW“ dürfen nur Institutionen tragen, die im Gründungsbereich besondere, extern geprüfte Qualitätsstandards einhalten.

„Jahr für Jahr berät allein die IHK mehrere tausend Gründungswillige in der Region. Daneben gibt es aber weitere Anlaufstellen. Mit der Bündelung der Beratungskompetenz in einem Startercenter wird die Orientierung deutlich einfacher“, so IHK-Präsident Thomas Hüttemann bei der Eröffnung des Startercenters mit NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, den Landräten Dr. Ansgar Müller (Kreis Wesel) und Wolfgang Spreen (Kreis Kleve) sowie Geschäftsführer Josef Zipfel von der Handwerkskammer Düsseldorf.

Dies ist zugleich der Start für ein ehrgeiziges Programm: Weitere Center im IHK-Bezirk sollen innerhalb der nächsten Monate folgen. Anwärter dafür sind die Kreishandwerkerschaft in Duisburg, die Entwicklungsagentur Wirtschaft im Kreis Wesel und die IHK-Zweigstelle in Kleve.

Gründungsberatung
Die Gründungsberatung unter der Dachmarke „Startercenter NRW“ darf aber nur erfolgen, wenn die 33 vom Land geforderten Qualitätskriterien, wie hohe Beraterkompetenz, Anwendung spezieller Beratersoftware oder die kontinuierliche Weiterbildung der Berater, erfüllt sind. Die Einhaltung wird durch ein externes Institut überprüft. Danach vergibt ein Gremium beim Wirtschaftsministerium exklusiv das „Gütesiegel“.

Von der Erstinformation über die Intensivberatung

In den Startercentern erfolgt die Gründungsberatung aus einer Hand – von der Erstinformation über die Intensivberatung bis hin zu Gesprächen über Finanzierungsmöglichkeiten. Bei speziellen Fragen werden die Partner des Gründungsnetzwerkes oder weitere Fachleute eingebunden. Ein weiteres Plus: Die Startercenter stehen allen Gründern, ob sie sich in Industrie, Handel, Dienstleistung oder Handwerk selbstständig machen wollen, mit Rat und Tat zur Seite.

Schon in Kürze minimiert eine neue Software auch die Schreibarbeit. Alle Formalitäten – von der Gewerbeanmeldung über den Eintrag im Handelsregister oder der Handwerksrolle bis hin zur Mitteilung an die Berufsgenossenschaft oder die Arbeitsverwaltung – können dann zentral beim Startercenter erledigt werden. Nach einigen Eingaben und Mausklicks werden die Gründer alle ausgefüllten Papiere versandfertig in der Hand halten. Lange Wege bleiben dem Gründer damit erspart.

IHK-Präsident Hüttemann: „Das neue Konzept bedeutet nicht nur bessere Beratungsleistung, sondern sorgt auch für kurze Wege. Davon wird unsere Region profitieren – mit neuen Unternehmen, Arbeits- und Ausbildungsplätzen.“

(Redaktion)


 


 

Startercenter NRW
IHK Duisburg

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