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NRW-Statistik

Investitionsgüter polieren die Bilanz der Auftragseingänge

Die Auftragseingänge im nordrhein- westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im April 2011 preisbereinigt um zwei Prozent höher als im April 2010 und erreichten einen Indexwert von 98,9 Punkten (2005 = 100).

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren die Bestellungen aus dem Ausland um sechs Prozent höher als vor Jahresfrist, während die Inlandsnachfrage um zwei Prozent niedriger ausfiel als im April 2010. Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung konnten die Rückgänge, die aus der Finanzkrise resultierten, noch nicht wieder vollständig ausgeglichen werden; die aktuellen Zahlen liegen immer noch unter dem Niveau von 2008.

Wie die Übersicht zeigt, war die Nachfrageentwicklung im April in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen uneinheitlich. Im Investitionsgüterbereich konnten sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland höhere Auftragszahlen verbucht werden. Im Vorleitungsgütersektor reichte das Auftragsplus im Auslandsgeschäft nicht aus, um die sinkende Binnennachfrage vollständig auszugleichen. Der Rückgang der Bestelleingänge im Bereich der Gebrauchsgüter ist maßgeblich auf das schwache Auslandsgeschäft, im Verbrauchsgütersektor auf die nachlassende Binnennachfrage zurückzuführen. 

(Redaktion)


 


 

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