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Kavaliersdelikt?

Jeder zweite Autofahrer telefoniert am Steuer

Eindeutige Regeln fürs Handy im Fahrzeug

In Deutschland muss der Fahrer, unabhängig davon, ob er angerufen wird oder selbst telefonieren will, eine Freisprecheinrichtung benutzen. Diese erfüllt nur dann die gesetzlichen Anforderungen, wenn man mit ihr telefonieren kann, ohne das Handy oder ein anderes Hilfsmittel in die Hand nehmen zu müssen. Das Handyverbot gilt übrigens auch für Radfahrer.

Erlaubt ist die Nutzung dagegen nur, wenn das Fahrzeug steht und der Motor abgestellt ist. Damit bleibt die Nutzung des Mobiltelefons beispielsweise in einem Stau, in dem sich nichts mehr bewegt, erlaubt. Ansonsten heißt es ohne Freisprecheinrichtung: erst rechts ranfahren, dann Motor abstellen. 

Drakonische Strafen im Ausland

In Deutschland sind die Sanktionen noch relativ moderat. Der Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung und die Nummer 246 des Bußgeldkatalogs schreiben den Rahmen vor. In anderen europäischen Ländern drohen weitaus höhere Bußgelder, etwa in Italien 155 Euro, in den Niederlanden 140 Euro und in Österreich immerhin noch 50 Euro.

Zur Umfrage: Vom 17. bis 19. Mai befragte TNS Infratest im Auftrag der E-Plus Gruppe insgesamt 1.500 Verbraucher, davon 809 Autofahrer zum Thema Handy am Steuer.

(ots)


 


 

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