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Strukturwandel

Der US-amerikanische Arbeitsmarkt

Der US-amerikanische Arbeitsmarkt war im Wahlkampf zur letztjährigen Präsidentschaftswahl eines der Topthemen. Die Erholung der Wirtschaft nach der Finanzkrise war für viele Wähler die wichtigste Frage.

Nach dem Beginn der Hypothekenkrise im Jahr 2007 wuchs die Arbeitslosigkeit in den USA von rund 5% auf 10% im Oktober 2009 an. Der globale Bankencrash beschleunigte die Entwicklung. Im Zuge der Stimuluspakete der Obama-Administration fiel die Rate der Beschäftigungslosen Ende 2012 wieder auf etwa 7,5%.

Hightech und Dienstleistung statt Autos

Schon seit längerem durchlebt die US-Wirtschaft einen Wandel. Im ganzen Land ist eine schleichende Deindustrialisierung im Gang. Immer mehr Produkte, etwa Elektronik, Kleidung und andere Alltagsgegenstände, werden im Ausland, besonders in China, gefertigt. Seit den 1970er-Jahren sind über 7 Millionen Jobs in der Industrie verloren gegangen. Die Autostadt Detroit hat eine Arbeitslosenquote von fast 50%. Stattdessen wachsen andere Sektoren, etwa in der Informationstechnologie, der Finanzbranche und ganz besonders im Dienstleistungssektor. Dennoch können Ingenieure zum Beispiel im Energiebereich oder in der chemischen Industrie noch viele gutbezahlte Stellen finden. Mediziner, Rechtsanwälte, aber auch Köche und Friseure sind sehr gesucht.


 


 

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