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Symantec für Fussball-WM gut aufgestellt

Rote Karte bereits vor Anpfiff

Am 11. Juni startet in Südafrika die Fußball-WM. Die Ratinger Softwareschmiede Symantec zeigt Internetkriminellen, Spammern und Co. schon vor Anpfiff der Spiele die rote Karte.

Damit Fans des runden Leders keine bösen Internetfouls erleben, hat der Sicherheitsexperte eine neue Webseite gestartet. Unter der Web-Adresse 2010netthreat.com erhalten Fußball-begeisterte und Last-Minute-Ticketjäger Informationen, Kommentare, Sicherheitstipps und nützliche Links zum Thema FIFA World Cup.

Die Fußball-Weltmeisterschaft begeistert nicht nur über eine Milliarde Fans rund um den Globus. „Das Turnier zieht auch viele Cyberkriminelle an“, warnt Alexander Peters, Client Services Manager bei Symantec Hosted Services. Der Sicherheitsspezialist führt aus: „Aus Erfahrung wissen wir: Jede große Sportveranstaltung führt zugleich zu einem Anstieg verschiedenster Webbedrohungen. Während der Olympischen Sommerspiele in Peking 2008 wuchs beispielsweise die Anzahl an Phishing -Attacken um 66 Prozent.“ Zudem dürfe ein weiterer erschwerender Aspekt beim WM-Turnier nicht außer Acht gelassen werden: „Im Juli 2009 wurden in Südafrika zwei neue Unterseekabel in Betrieb genommen – das wirkt sich auf die Internetsicherheit aus.“ In der Vergangenheit hat in Ländern, in denen Bandbreite erhöht wurde, auch das Ausmaß krimineller Online-Aktivitäten deutlich zugenommen.

Netzwerksensoren

Symantec hat bereits zusätzliche Netzwerksensoren in Südafrika und weiteren südlichen Gebieten des Kontinents installiert. Diese Sensoren werten den Internetverkehr aus. Ihre Resultate helfen Kunden dabei, weitere Maßnahmen zum Schutz ihrer Netzwerke gegen den zusätzlichen Schadcode zu ergreifen.

Die meisten Internetbedrohungen im Zusammenhang mit der Fußball-WM werden jedoch bekannte Cyberattacken sein. Die Saboteure versuchen die Fußballfans mit gängigen betrügerischen Nachrichten wie dem so genannten 419 Scam, Spam- sowie Phishingattacken zu täuschen. Darin werden vor allem besondere Angebote um die WM herum angepriesen. Candid Wüest, Senior Software Engineer bei Symantec, erläutert: „Die einfache Regel lautet: Wenn sich etwas zu gut anhört, um wahr zu sein, handelt es sich wahrscheinlich um einen Schwindel.“ Wüest weiter: „In den meisten Fällen versuchen Cyberkriminelle heute außerdem an persönliche Informationen der User heranzukommen – Details zur Identität, Bankkontoinformationen, Passwörter oder Kreditkartennummern. Mit diesen Daten erhoffen sie sich, Geld zu stehlen. Die 2010-Netthreat-Seite will aufklären und Usern zeigen, wie sie sich gegen Attacken wie diese zur Wehr setzen und absichern.“

(Redaktion)


 


 

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