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21./ 22. Juni 2008

Tag der Architektur

„Architektur bewegt!“ - Das bundesweite Motto zum diesjährigen „Tag der Architektur“ beschreibt sehr gut die Begeisterung, mit der sich in jedem Jahr Mitte Juni mehrere zehntausend Menschen auf den Weg machen, um neue Architektur und erneuerte Altbauten vor Ort zu erleben. In Nordrhein-Westfalen laden am 21. und 22. Juni 2008 landesweit 483 Architektinnen und Architekten mit ihren Bauherren zu Besichtigungen und Gesprächen ein.

Architektur vermittelt sich am besten im Erleben vor Ort. Genau 483 Mal heißt es am 21. und 22. Juni 2008 „Hereinspaziert!“, wenn Architekten gemeinsam mit ihren Bauherren überall in NRW zum „Tag der Architektur“ einladen. Zwei Tage lang besteht für interessierte Bürgerinnen und Bürger in 182 Kommunen des Landes die Gelegenheit, neue Bauwerke zu besichtigen, sanierte, modernisierte und erweiterte Altbauten kennen zu lernen und mit Architekten vor Ort ins Gespräch zu kommen. „Häuser und Gärten hautnah erleben zu können, ist für viele Menschen ungeheuer reizvoll“, weiß der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch. „Wir bieten am Tag der Architektur nicht nur den Blick hinter die Fassade, sondern auch Erläuterungen und Erfahrungen von Architekten und ihren Auftraggebern.“

Geöffnete Türen

Die Veranstaltung stelle alljährlich die einmalige Gelegenheit dar, hinter die Türen ansonsten verschlossener Häuser zu schauen und sich für eigene Vorhaben Anregungen und Planungsideen zu holen. Auf lebhaftes Interesse der Besucher treffen vor allem Wohnbauten. Die Auswahl dazu ist im Jahr 2008 in Nordrhein-Westfalen besonders groß: 144 Einfamilienhäuser und 125 weitere Wohngebäude werden zur Besichtigung geöffnet sein. Aber auch Geschäfts- und Bürohäuser, öffentliche und kom-merzielle Bauwerke, Sakral- und Bildungsbauten sind zu sehen und zu erleben, ebenso Objekte der Innenarchitektur und der Stadtplanung. Beliebt sind erfahrungsgemäß auch die Arbeiten der Landschaftsarchitektinnen und -architekten: Parks und Grünanlagen, Freiflächen und vor allem Hausgärten.

Trends 2008

Der „Tag der Architektur“ spiegelt auch aktuelle Trends wider. Im Bereich des Einfamilienhausbaus gibt es eine Reihe junger Architekturbüros, die mit pfiffigen Ideen auf sich aufmerksam machen. Auch das energetisch optimierte Planen und Bauen lässt sich anhand zahlreicher Projektbeispiele vor Ort erkunden, von Sanierungsmaßnahmen an älteren Gebäuden über energiesparende Neubauten bis hin zu Passivhäusern. Spannend sind auch die vielfältigen gemeinschaftsorientierten Wohnkonzepte, bei der sich mehrere Bauherren zusammengeschlossen haben, um das Wohnen in einer lebendigen Nachbarschaft zu realisieren, sowie Mehrgenerationenhäuser.

Umbau-und Ausbau

Deutlich ablesbar ist auch die wachsende Bedeutung des „Bauens im Bestand“, d.h. des Um- und Ausbaus älterer Wohngebäude. Rund die Hälfte der präsentierten Objekte sind Sanierungen, Moderni-sierungen, Um- und Anbauten sowie Ergänzungen bereits bestehender Gebäude. Gerade im Wohn-hausbereich bietet der „Tag der Architektur“ deshalb eine Vielzahl von Anregungen für Bauherren, die ein erworbenes oder geerbtes Haus fit für die Zukunft machen wollen.

Mehrere zehntausend Besucher erwartet

Der „Tag der Architektur“ findet in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Die Veranstaltung hat sich als Architektur-Event im Juni fest etabliert. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sind jeweils vor Ort, um gemeinsam mit ihren Auftraggebern die neue Architektur zu erläutern und Fragen der Besucher zu beantworten. Auf diese Weise gewinnen Bauherren und Architekturfreunde einen breiten Überblick über aktuelle Architektur und das Planungsgeschehen in unserem Bundesland. Die Landesinitiative „StadtBauKultur NRW“ hat den „Tag der Architektur“ zu einem ihrer Leitprojekte erklärt. Am „Tag der Architektur“ können alle Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner teilnehmen, die in den vergangenen fünf Jahren Bauwerke in NRW realisiert haben; für Objekte der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung gilt eine Frist von acht Jahren.

(Redaktion)


 


 

Tag der Architektur
AKNW
Architektenkammer

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