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IHK Kreis Mettmann

Langenfeld ist der Top-Wirtschaftsstandort

"Die Wirtschaft findet ihren Standort Langenfeld hervorragend“, fasst IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich Biedendorf das Ergebnis der jüngsten IHK-Standortanalyse im Kreis Mettmann zusammen.

Beteiligt hätten sich an der Umfrage in Langenfeld über 200 Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen mit zusammen rund 6.500 Beschäftigten. Damit bestätige die in Langenfeld ansässige Wirtschaft das positive Standortbild, das sich in den letzten Jahren bereits in den harten Standortfakten niedergeschlagen habe. Dazu zählten: eine hervorragende Beschäftigungsentwicklung (Zunahme der Arbeitsplätze um rund 20 Prozent in den letzten zehn Jahren), der niedrigste Gewerbesteuerhebesatz im Kreis Mettmann, der auch zu den niedrigsten aller Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zähle sowie die Schuldenfreiheit der Stadt. „Die wirtschaftliche Stärke Langenfelds wissen die Unternehmen zu honorieren, die sich mit keinem der lokal bestimmten Standortfaktoren unzufrieden zeigen“, so Biedendorf weiter. Insgesamt erhalte der Wirtschaftsstandort Langenfeld mit 1,7 einen Spitzenwert oder die Schulnote „Zwei plus“.

Den gleichen Wert erzielten geografische Lage und Verkehrsanbindung. Mit einem glatten „gut“ bewerteten die Unternehmen „ihre“ Stadtverwaltung sowie die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Nur wenig schlechter, aber mit „Zwei minus“ immer noch sehr positiv benotet, würden Standortkosten, Arbeitsmarkt und die Qualifizierung der Arbeitskräfte.

Wenn auch der günstige Branchenmix seinen Teil zu der hervorragen-den Entwicklung des Standortes beigesteuert habe, so zeige die Analyse der statistischen Fakten doch, dass auch die Standortbedingungen merklich zum positiven Abschneiden des Wirtschaftsstandortes beigetragen hätten.
„Angesichts des nahezu uneingeschränkt positiven Votums der Wirtschaft fällt es schwer, Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Standortes zu finden“, merkt Biedendorf an. Allein die Höhe der Strom- und Gaspreise sowie die Verfügbarkeit von Fachkräften würden von der Wirtschaft kritisiert. Allerdings könne die Politik hier kaum gegensteuern, denn diese würden bestimmt durch die Lage Langenfelds im Schnittpunkt der Ballungsräume Düsseldorf und Köln sowie durch die internationalen Energiemärkte.

Belohnung für harte Arbeit

Klar abzuleiten aus der IHK-Umfrage seien die Unternehmenswünsche, wie die Stadt Langenfeld künftig agieren solle: Trotz Wirtschaftskrise den soliden finanzwirtschaftlichen Kurs zu halten, weiterhin Ansiedlungen zu ermöglichen, die Standortattraktivität für den Einzelhandel zu festigen sowie die Gewinnung von auswärtigen Arbeitskräften zu forcieren.

„Wir freuen uns über die positive Bewertung des Wirtschaftsstandortes Langenfeld und nehmen die Umfragergebnisse als Belohnung für die harte Arbeit der vergangenen Jahre“, kommentiert Langenfelds Bürgermeister Frank Schneider die Ergebnisse der IHK-Studie. „Vor allem die gute Einschätzung der Stadtverwaltung freut mich persönlich sehr“, gibt der Bürgermeister das Unternehmerlob an die städtischen Mitar-beiter weiter. Ziel des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung sei es, diese gute Position in den nächsten Jahren nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen. Ihm sei dabei auch die Pflege des vorhandenen Unternehmenspotenzials ein vornehmliches Anliegen, da, so Schneider, „ein Standortbekenntnis mindestens so viel wert ist, wie eine Neuansiedlung“.

(Redaktion)


 


 

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