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Traumchef sucht Hochschulabsolvent

Sie sind in Zeiten des Fachkräftemangels so begehrt wie nie zuvor: frischgebackene Hochschulabsolventen, die nach ihrem Abschluss ins Berufsleben starten möchten. Doch um bei Deutschlands besten mittelständischen Arbeitgebern punkten zu können, reicht ihr akademischer Grad allein nicht aus. Darüber hinaus brauchen sie das passende Rüstzeug - das zeigt nun eine von compamedia initiierte Umfrage.

Was wünschen sich die Top-Unternehmen von Hochschulabsolventen? Was schätzen sie an ihnen, und welche Tipps haben Personaler für Young Professionals parat? Befragt wurden Mittelständler, die zwischen 2005 und 2008 entweder das Gütesiegel „Top 100“ für ihre Innovationskraft oder „Top Job“ für ihr Personalmanagement erhalten haben.

  •  Praxis ist das A und O
    Für 65 % der Mittelständler ist möglichst viel praktische Erfahrung ausschlaggebend für den Einstieg in ihrem Unternehmen.
  • Persönlichkeit schlägt Notendurchschnitt                                                                                        98,2 % der Befragten geben an, dass der persönliche Eindruck beim Bewerbungsgespräch der Schlüssel zum Erfolg ist.
  • Was Hochschulabsolventen so besonders macht Selbstständiger Arbeitsstil, hohe Lernbereitschaft, aktuelles theoretisches Fachwissen sowie hohe Leistungsbereitschaft und Motivation - das zeichnet Hochschulabsolventen nach Angaben der befragten Unternehmen aus.
  •  Gute Gründe für den Mittelstand
    Pluspunkte der mittelständischen Unternehmen sind Freiräume für Weiterbildungen, gute Aufstiegsmöglichkeiten sowie Chancen auf Auslandsaufenthalte.

Zwar zeigt die Umfrage, dass 76 % der Top-Arbeitgeber das theoretische Fachwissen schätzen, das Absolventen von der Hochschule mitbringen, ohne Praxisbezug wird der Berufseinstieg jedoch schwer. Dieter Klages, Geschäftsführer des aktuellen „Top 100“- sowie „Top Job“-Unternehmens Klages & Partner, rät dazu, sich so früh wie möglich für eine bestimmte Richtung zu entscheiden. „Ein Kontakt zum Unternehmen noch während des Studiums hilft dabei ungemein. Dafür gibt es viele Möglichkeiten wie Praktika, Traineeprogramme oder praxisnahe Abschlussarbeiten“, erklärt Klages. „Leider werden diese Angebote von Studenten bisher noch viel zu selten genutzt.“

Die persönliche Ausstrahlung zählt

Neben Praxisnähe zählt die persönliche Ausstrahlung der Bewerber. Das geben 98,2 % der befragten Unternehmen an. „Die Vorbereitung auf klassische Personalerfragen ist Grundvoraussetzung. Viel wichtiger aber ist es, sich im Vorstellungsgespräch so zu präsentieren, wie man wirklich ist“, empfiehlt Markus Pfannschmidt vom „Top 100“-Unternehmen Comma Soft. „Unsere Innovationskultur macht uns aus - dafür brauchen wir ein Team, das dahintersteht. Deshalb achten wir verstärkt darauf, ob die Persönlichkeit eines Bewerbers zu uns passt“, so Pfannschmidt.

Leistungsbereitschaft und Motivation

Die große Mehrheit der Top-Unternehmen hat gute Erfahrungen mit Hochschulabsolventen gemacht und schätzt vor allem deren hohe Leistungsbereitschaft und Motivation (75,9 %), die hohe Lernbereitschaft (88,8 %) und deren selbstständigen Arbeitsstil (70,3 %). Dass ein Studium lohnt, belegen 76 % der befragten Unternehmen, die das theoretische Fachwissen von Hochschulabsolventen schätzen.

Im Gegenzug haben die befragten Top-Mittelständler auch einiges zu bieten. Nicht zuletzt deshalb, weil Berufsanfänger in mittelständischen Firmen im Gegensatz zu jenen in Großkonzernen viel bewegen können. Zudem wissen Mittelständler um den Wert ihrer Mitarbeiter. Bei gut einem Drittel der Unternehmen darf sich die Belegschaft 5-7 Tage jährlich weiterbilden. Bei knapp 20 % sind es mehr als 7 Tage.

Chancen für Hochschulabsolventen

88,9 % beurteilen zudem die Aufstiegsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen im Vergleich zu anderen als gut oder sehr gut. Und auch in Sachen Internationalität stehen die ausgezeichneten Mittelständler Großkonzernen in nichts nach. Die Hälfte der befragten Unternehmen schätzen die Chancen für Hochschulabsolventen, für den Arbeitgeber einmal im Ausland tätig zu sein, als gut oder sehr gut ein. Ein Merkmal, das 67 % der Mittelständler deshalb besonders an Absolventen mögen, ist ihre räumliche Mobilität, für 62 % spielen Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Rolle. „Wir fordern viel von Hochschulabsolventen. Gleichzeitig fördern wir sie, wo wir können, und bieten als mittelständisches Unternehmen viel Freiraum für Eigenverantwortung und Kreativität“, so Jens Trompeter, Prokurist und Leiter der Personal- und Organisationsentwicklung beim „Top 100“-Mittelständler itemis.

Weitere Infos: www.compamedia.de

(Redaktion)


 


 

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