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Klassische Medien immer noch gefragt

Trotz neuer Plattformen: TV bleibt Leitmedium

Der technische Fortschritt macht eine Fülle neuer Medienangebote wie digitale Zielgruppensender, Video-on-Demand oder IP-TV möglich. Die Angebote entwickeln sich in immer rasanterer Geschwindigkeit. Die Menschen nutzen schon heute so viele und so unterschiedliche Medien wie niemals zuvor. Themen wie SecondLife oder Web 2.0 sind momentan in aller Munde. Abgesänge auf das traditionelle Fernsehen werden vor diesem Hintergrund wieder einmal angestimmt, doch die Realität sieht anders aus.

Die TV-Sehdauer ist in allen Zielgruppen in den letzten zehn Jahren gestiegen: Bei der Zielgruppe 3+ betrug die durchschnittliche Sehdauer 1996 noch 183 Minuten, während sie 2006 bereits 212 Minuten betrug. Bei der Zielgruppe 14+ stieg die durchschnittliche Sehdauer sogar von 195 Minuten im Jahre 1996 auf 227 Minuten pro Tag im Jahre 2006.

Auch ist der TV-Anteil beim gesamten Medien-Budget seit dem Jahre 2000 unverändert gleich bei 37 Prozent geblieben, während das Zeitbudget von 502 Minuten im Jahre 2000 auf 600 Minuten pro Tag im Jahr 2005 gestiegen ist. Ein Zeichen für den unverändert hohen Stellenwert des Fernsehens.

Dagegen liefern die neuen Themen wie SecondLife oder Web 2.0 eine ernüchternde Bilanz. Markenartikler gehen in der virtuellen Welt unter. Daten über die Nutzung und die Nutzer sind meist unbekannt und oftmals unklar. Dem Hype, der sich um die neuen Plattformen entwickelt, wird so der reale Marktwert nicht gerecht.

 

Die neuen Plattformen mit den klassischen Basismedien zu verknüpfen und somit das Beste aus beiden Welten zu vereinen, wird den Erfolg integrierter Markenkommunikation in der Zukunft ausmachen.

 

Über die Erkenntnisse informiert und diskutiert IP Deutschland am 5. Juni beim TV-Strategietag 2007 in München und tritt darüber hinaus als exklusiver Sponsor der Fachtagung auf. IP Deutschland Geschäftsleiter Verkauf Matthias Dang wird sich mit weiteren Branchenkennern in einer Podiumsdiskussion dem Thema "Goldgräberstimmung am digitalen Klondike - Haben die Big Player die Claims schon abgesteckt?" stellen. IP Solutions Verkaufsdirektor Lars-Eric Mann zeigt in seinem Vortrag "Best Practice: Markenführung im digitalen Zeitalter" wie in Zeiten zunehmender Vielfalt und Komplexität der Medien eine Marke optimal zu platzieren ist. Dabei wird in der Regel das Leitmedium Fernsehen als Basis für die Emotionalisierung sowie zur Generierung von Reichweite eingesetzt und Online als verbindende interaktive Möglichkeit.

(Redaktion)


 


 

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