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Umfrage

37 Prozent der Deutschen kaufen Weihnachtsgeschenke online

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hat ergeben: Rund 26 Millionen Deutsche kaufen die Weihnachtsgeschenke im Web, vor allem Jüngere.

Insgesamt planen 37 Prozent aller Bundesbürger Weihnachtsgeschenke im Internet zu bestellen. Das entspricht rund 26 Millionen Menschen. Rund jeder siebte Deutsche (15 Prozent) gibt sogar an, seine Präsente überwiegend online kaufen zu wollen. Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) ist sich noch nicht sicher, ob er auch einige der Weihnachtsgeschenke im Internet bestellt.

Vor allem Jüngere setzen auf das Online-Shopping zum Fest

Von den 14- bis 29-Jährigen möchte rund jeder Fünfte (21 Prozent) Ge- schenke überwiegend im Web bestellen. Zum Vergleich: Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 13 Prozent. "Weihnachtsgeschenke im Web zu kaufen, erscheint vielen Deutschen in der stressigen Vorweihnachtszeit attraktiver als überfüllte Kaufhäuser", sagt Tobias Arns, E-Commerce-Experte beim BITKOM.

Damit der Weihnachtseinkauf online sicher abläuft, gibt BITKOM Tipps.

Nur bei seriösen Anbietern bestellen

Das billigste Angebot im Web ist nicht immer das beste - das gilt auch beim Weihnachts-Shopping. Vertrauenswürdige Händler lassen sich unter anderem an klaren Geschäftsbedingungen (AGB) und einem Impressum erkennen, welches Anschrift sowie den Namen des Geschäftsführers enthält. Zudem ist ein Blick in die Datenschutzerklärung wichtig. Hier erfährt der Kunde, wie mit den eigenen Daten umgegangen wird. Einige Online- Shops lassen sich auch von unabhängigen Experten testen und erhalten hierfür ein Zertifikat oder Siegel. Ist man sich bei einem Anbieter unsicher, reicht häufig eine kurze Web-Recherche. Das gilt sowohl für professionelle Online-Shops als auch für den Kauf von Privatpersonen, etwa bei Online-Auktionshäusern.

Artikelbeschreibung, Versand- und Lieferbedingungen beachten

Um auch wirklich das gewünschte Produkt zu erhalten, ist ein genauer Blick auf die Artikelbeschreibung und -abbildung wichtig. Zusätzlich sollten Versand- und Liefer- bedingungen kontrolliert werden. Außerhalb der EU können für Bestellungen Zusatzkosten wie Steuern oder Zollgebühren anfallen. Wenn das Geschenk pünktlich unter dem Tannenbaum liegen soll, lohnt sich zudem noch ein Blick auf die Lieferbarkeit des ausgewählten Artikels und die Lieferdauer.

Nur über verschlüsselte Verbindungen bezahlen

In der Regel bieten Online-Shops unterschiedliche Bezahlmöglichkeiten an. Dazu gehören das Bezahlen per Kreditkarte oder auf Rechnung. Auch Online-Bezahldienste, bei denen die eigene Bankverbindung hinterlegt ist, können bei vielen verschiedenen Händlern genutzt werden. Weit verbreitet ist auch Vorkasse per Überweisung. Diese Variante ist riskanter und hat in der Regel eine spätere Lieferung zur Folge: Die Ware wird erst verschickt, wenn das Geld beim Händler verbucht ist. Unabhängig von der Methode sollte die Bezahlung grundsätzlich nur über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen. Ein kleines Schloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers zeigt dies an, genauso wie das "https" am Anfang der Web-Adresse.

Überblick behalten: Bestellschritte dokumentieren

Wer bei Problemen schnell reagieren oder viele verschiedene Bestellungen gleichzeitig im Blick behalten möchte, sollte die einzelnen Bestellschritte dokumentieren. Hierzu können etwa die Geschäftsbedingungen sowie E-Mails wie die Bestellbestätigung, zum Zahlungseingang und zum Versand abgespeichert werden. Auch die Tracking-Nummer des versendeten Pakets gehört zu den relevanten Informationen. Damit lässt sich jederzeit beim Paketdienst der aktuelle Auslieferungsstand überprüfen.

Was, wenn die Waren nicht den Erwartungen entsprechen?

Der Pullover entspricht nicht der Farbe auf der Abbildung im Online-Shop, die Staffel der TV-Serie wurde nicht als Blu-ray, sondern als DVD gekauft: Es gibt viele Gründe, warum die bestellten Geschenke nicht den Erwartungen entsprechen. In diesen Fällen kann der Kunde von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Hierfür muss er die Waren innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt wieder zurückschicken. Einige Händler bieten auf Kulanzbasis auch längere Zeiträume an.

Zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Aris 1010 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

(Redaktion)


 


 

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