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Umsatz leicht gestiegen

Düsseldorfer Büromarkt im Aufwärtstrend

Leerstand seit 2011 kontinuierlich gesunken

Ende März 2013 standen rund 1,06 Millionen Quadratmeter und damit gut 1 Prozent weniger als zum Vorjahreszeitpunkt zur kurzfristigen Anmietung zur Verfügung. Im Zuge von Umzügen in fertig gestellte Projekte war jedoch seit Jahresbeginn wie erwartet ein leichter Anstieg zu vermelden (+1,5 Prozent). Auf das Stadtgebiet entfallen rund 73 Prozent des gesamten bzw. 81 Prozent des modernen Leerstands. Hierbei warten vor allem Düsseldorf Nord und der Seestern mit 95.000 Quadratmetern sowie die Grafenberger Allee mit 85.500 Quadratmetern auf. Insgesamt liegt die Leerstandsquote im Stadtgebiet bei 10 Prozent, im Marktgebiet bei 11,4 Prozent.

Bauflächen reduziert

Da mehrere Projekte fertiggestellt wurden, haben sich innerhalb der Jahresfrist die Flächen im Bau um 16 Prozent reduziert (209.000 Quadratmeter). Die Aufnahme neuer Projekte hat gleichzeitig dafür gesorgt, dass die hiervon verfügbaren Flächen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Prozent gestiegen sind (auf 88.000 Quadratmeter). Zum Jahreswechsel 2012/2013 war das Volumen noch etwas höher und ist bereits deutlich gesunken (-8 %), was die große Nachfrage bestätigt. Das gesamte verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) hält sich in etwa auf dem Vorjahresniveau und umfasst 1,14 Millionen Quadratmeter.

Spitzenmiete auf Rekordniveau

Durch die Fokussierung der Nachfrage auf moderne Flächen ist die Spitzenmiete auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Zum Jahresende hat sie den aktuellen Wert von 26 Euro erreicht und wird im CBD/Bankenviertel erzielt. In Hinblick auf alle Zonen haben sich die Höchst- und Durchschnittsmieten unterschiedlich entwickelt. Rückgängen in den peripheren Teilmärkten stehen zum Teil spürbare Steigerungen in den zentralen Lagen gegenüber. „Aus heutiger Sicht dürfte sich die Marktdynamik im weiteren Jahresverlauf nicht wesentlich abschwächen. Vielmehr scheint das positive erste Quartal Auftakt für ein ebenso lebhaftes Jahr zu sein. Durch anstehende Umzüge in Neubauten dürfte jedoch das Leerstandsvolumen die nächsten Monate noch etwas steigen. Da moderne Flächen allerdings nach wie vor knapp bleiben, ist ein weiterer leichter Anstieg der Spitzenmiete dennoch nicht auszuschließen“, prognostiziert Christoph Meszelinsky.

(Redaktion)


 


 

Düsseldorfer Büromarkt
Analyse
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Flächenumsatz
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