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Insolvenzen in NRW

Im letzten Quartal ebbte die Pleitwelle ab

11.521 Unternehmen stellten im Jahr 2010 bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5,7 Prozent mehr als 2009 (damals: 10.895 Unternehmens-insolvenzen). Einen Rückgang der Unternehmens-insolvenzen haben die Statistiker zum Jahresende 2010 beobachtet (Oktober bis Dezember 2010: -7,2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2009). Neben den Unternehmen beantragten im vergangenen Jahr 28.265 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 26.329 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 7,9 Prozent mehr als 2009 (damals: 24.397). Bei den übrigen 1936 Fällen handelte es sich u. a. um ehemals Selbstständige, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war 2010 mit 39.786 um 6,1 Prozent höher als im Vorjahr. Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 14,3 Milliarden Euro.

(Redaktion)


 


 

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