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Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Unternehmerischere Führung durch neues Finanzwesen

Bei der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf beginnt im Finanzwesen und in der Hochschulführung eine neue Zeitrechnung. Die Hochschule verabschiedet sich vom klassischen staatlichen Haushaltswesen und führt die kaufmännische Buchführung ein - als erste Universität in Nordrhein-Westfalen. Diese Umstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Reform des staatlichen Hochschulwesens in NRW. Mit dem so genannten Hochschulfreiheitsgesetz haben die Hochschulen in NRW weit reichende Kompetenzen für Finanz-, Personal- und Organisationsentscheidungen erhalten.

"Um national und international wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es auch notwendig, dass wir die Verantwortung für unsere Finanzen übernehmen und die Hochschule unternehmerischer führen. Hierzu ist die Kaufmännische Buchführung eine wesentliche Voraussetzung", so Prof. Ulf Pallme König, Kanzler der HHU. "Wir erhalten mit dem neuen Rechnungswesen Informationen über die tatsächliche Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Universität. Auf dieser Basis können wir Entscheidungen zielgerichteter treffen und unsere Ressourcen effizienter steuern", erläuterte Pallme König einen wesentlichen Nutzen des Modernisierungsvorhabens.

Die notwendige IT-Unterstützung liefert die Lübecker MACH AG, das sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte. "Sowohl bei den Softwarelizenzen als auch den Dienstleistungen zur Einführung war das MACH-Angebot das wirtschaftlichste", begründete Dezernatsleiter Jan Gerken die Entscheidung der Universität. Außerdem haben die Spezialisierung auf die Anforderungen im öffentlichen Bereich und speziell auf Hochschulen sowie die positiven Referenzen eine wichtige Rolle gespielt. Die MACH Software nutzen unter anderem die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Technische Universität Kaiserslautern sowie die Ruhr-Universität Bochum.

Bereits im Januar 2009 will die HHU vollständig auf die kaufmännische Buchführung mit der neuen Software umgestiegen sein. Dann soll die Buchhaltung transparenter und differenzierter als mit dem derzeitigen System laufen. Internes und externes Rechnungswesen werden von diesem Zeitpunkt an integriert betrieben - bei einmaliger Dateneingabe und ohne Schnittstellen. Derzeit sind Kostenrechnung und Buchhaltung bzw. Haushalt noch voneinander abgekoppelt. Ein weiterer Vorteil: Künftig werden leicht aufzurufende Standardberichte mit wichtigen Steuerungsinformationen zur Verfügung stehen, die in dieser Qualität bislang nicht vorliegen.

(Redaktion)


 

 

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