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Soft Skills und nackte Zahlen

Unterstützen Werbemittel die Kreditwürdigkeit?

Bei Kreuzworträtsel sind nur Banken „Kreditinstitute“. Im wirklichen Wirtschaftsleben gilt dies aber für jede Firma. Das Vorfinanzieren der eigenen Leistung, das Liefern von Produkten oder Diensten bis zu einem definierten Zahlungsziel bedeuten letztlich Kreditvergaben. Banken und Unternehmen verbindet die jeweils bange Frage: Ist mein Kunde kreditwürdig? Bekomme ich mein Geld?

Für Creditreform gilt, dass eine wirklich fundierte Bewertung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens nur möglich ist, wenn materielle und immaterielle Werte zusammen betrachtet und gewichtet werden. Michael Bretz, Pressesprecher des Verbandes der Vereine Creditreform e.V., verdeutlicht weiter: „Geschieht dies nicht, bleibt das Krediturteil zwangsläufig oberflächlich. So besitzen immaterielle Werte wie zum Beispiel der Besitz an Patenten erhebliche Aussagekraft über das Potenzial eines Unternehmens. Wer sein Urteil nur auf nackte Zahlen stützt, wird solche Soft Skills zwangsläufig übersehen.“

Werbeträger als Türöffner

Für den Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW), erklärt dessen 1. Vorsitzender, Hans-Joachim Evers, dass insbesondere bei Erstkontakten Werbeartikel erstklassige Begleiter sind: „Der dreidimensionale Werbeträger dient als Türöffner beim Kunden. Im Sport würde man sagen: Er wird für´s „Warmlaufen“ benötigt. Hier kann ich zwar nicht die Seriosität des Kontaktsuchenden darstellen, aber sehr wohl seine Kreativität feststellen und sein Verhältnis zur Kommunikation.“

Die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens ist nicht ausschließlich vom Alter bzw. der Entwicklungsstufe abhängig. Allerdings stellt der Übergang zwischen zwei Entwicklungsstufen nach Ansicht von Creditreform eine neuralgische Situation für die weitere Entwicklung des Unternehmens dar. Michael Bretz: „In diesen Momenten ist auch immer eine gewisse Portion Unsicherheit mit im Spiel: Es ist nicht sofort klar erkennbar, ob sich die Dinge positiv entwickeln, zumal Entwicklungssprünge oft mit größeren Investitionen verbunden sind. Trotzdem bleibt festzuhalten: Auch wenn das Bonitätsurteil von Creditreform letztendlich auf eine dreistellige Zahl verdichtet wird, ist es in seiner Entstehung und Zusammensetzung sehr vielschichtig. Daher kann zum Beispiel keine Rede davon sein, dass die Kreditwürdigkeit von Neugründungen per se gering ist und mit zunehmender Reife steigt.“

Qualität der Werbung ist entscheidend

In der wirtschaftlichen Konsequenz kann der Werbeartikel nicht direkt in den monetären Bereich eines Unternehmens eingreifen. „Jedoch kann er“, so Hans-Joachim Evers, „für mehr Umsatz sorgen, falls er glaubwürdig argumentiert oder begleitend zu anderen Marketingmaßnahmen eingesetzt wird. Wenn Werbeartikel Kredit verschaffen, so ist hier kein zeitlicher Zyklus zu sehen, da der Werbeartikel ein Kommunikationsmedium ist und Kommunikation sich immer neuen Herausforderungen stellen muss was die Vielzahl an verschiedenen Werbeartikeln ja auch unterstützt. Aber mit einer guten inhaltlichen Kommunikation, gleich Information, besitzt das Unternehmen latent eine gute Kreditwürdigkeit.“ Und stimmt die Gleichung „Viel Werbung gleich viele Kunden gleich höherer Umsatz“? Michael Bretz: „Diese Gleichung stimmt sicherlich nicht. Entscheidend ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Werbung. Das heißt, meine Werbemaßnahmen müssen gezielt in den für mich wichtigen Zielgruppen wahrgenommen werden. Wenn das der Fall ist, können durch Werbung neue Geschäftsbeziehungen entstehen.

Kontakt
GWW Gesamtverband der Werbeartikel Wirtschaft e.V. Jasminweg 4 41468 Neuss Tel. 02131/ 22 26 80 Fax 02131/ 22 26 60

www.gww.de


(Redaktion)


 


 

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