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Googles Venice-Update

Dramatische Veränderung in den Suchergebnissen

Wer in diesen Tagen seine Suchergebnis-Positionen bei Google überprüft, wird möglicherweise Luftsprünge machen oder mit ungläubigem Staunen reagieren, wenn die organischen Rankings wie aus heiterem Himmel Top-Positionen erreicht haben.

Von der dritten Suchergebnisseite auf Position 1, kann das sein? Untersucht man diese Positionen genauer, weicht der erste Enthusiasmus schnell der Ernüch-terung. Google hat einmal mehr seine Suchergebnisse maßgeblich durch-einandergewirbelt und liefert künftig in hohem Maße lokale Ergebnisse, die vom Standort des suchenden Nutzers abhängig sind. Der umkämpfte Begriff „Online Marketing Agentur“ zeigt beispielhaft, wie groß die Unterschiede sein können: Eine Suche mit dem Standort Berlin liefert vollkommen andere Ergebnisse als eine Suche mit der Einstellung „Deutschland“ als Standort oder eine Suche aus Düsseldorf oder Hamburg. Und kaum ein Nutzer ändert die vorgegebenen Einstellungen seiner „Google-Preferences“ – schon weil diese nicht einfach zu finden sind. Für überregionale Anbieter von Produkten, Dienstleistungen und Informationen ist diese Entwicklung naturgemäß wenig erfreulich.

Google Venice erreicht Deutschland

Was genau ist passiert? Die Fachwelt stellt fest: das das im Februar angekündigte Google „Venice“-Update in Deutschland angekommen ist. Während „Venice“ bei Bekanntgabe von der Öffentlichkeit kaum beachtet wurde, beginnt die Fachpresse nun die Diskussion um das Update. In der internet World weist internetwarriors Geschäftsführer Axel Zawierucha auf die beträchtlichen Auswirkungen des Updates hin. Ziel des „Venice“ Updates ist es, mehr relevante lokale Ergebnisse anzuzeigen. Basis des Ganzen ist die automatische Standorterkennung bei der Suche. Das gilt nicht für alle Suchbegriffe, jedoch bei weitem nicht nur für lokalspezifische Suchanfragen, die explizit einen Ort benennen. Auch generische Keywords werden damit automatisch lokalisiert. Belohnt werden also lokale Anbieter; für Dienstleistungen, die nicht an einen Ort gebunden sind, sind große Unternehmen mit mehreren Standorten klar im Vorteil.

SEO-Tools verlieren Aussagekraft

Das neue Update bedeutet auch, dass viele Tools zur Bestimmung der Rankings einfach unbrauchbar geworden sind. Die Ergebnisse spiegeln für eine große Anzahl an Keywords schließlich lediglich die Positionen wider, die unter dem jeweiligen Serverstandort angezeigt werden. Für aussagekräftige Daten müssten die Suchergebnisse unter einer Vielzahl an Serverstandorten abgefragt werden. Der Nutzer dieser Tools schließlich müsste seine Positionen gezielt für die verschiedenen Standorte abfragen können – ein Feature, das bislang wohl eher Zukunftsmusik ist, ohne das Unternehmen vieler Branchen jedoch doch zur manuellen Kontrolle der Rankings gezwungen sind.

Die SEO-Welt muss umdenken

Insgesamt wird die lokale Suchmaschinenoptimierung mit dem Google Venice Update wichtiger denn je. Auch für die Suchmaschinenoptimierung allgemein bahnt sich für viele Branchen ein Umdenken an: Künftig ist es weniger von Bedeutung, allgemein für ein Keyword eine gute Position zu erzielen. Wichtig ist es, die Standorte der Zielgruppe zu identifizieren und hier gut gefunden zu werden. Schließlich stellt kaum ein Nutzer manuell den Standort auf „Deutschland“ um. Das Venice Update ist damit so dramatisch wie spannend und stellt Online Marketing Experten sowie Toolanbieter vor neue Herausforderungen.

(openPR)


 


 

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