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Schirmherrin Barbara Eligmann

Vorfahrt für Familien

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen in Kooperation mit dem Deutschen Familienverband hat in Dormagen die bundesweite Aktion "Vorfahrt für Familien! Mit Bussen & Bahnen" gestartet. Die Aktion stellt die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für Familien in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion. An mehr als 20 Aktionstagen diskutieren Familien, Vertreter lokaler Sozialverbände, Politiker und Verantwortliche der örtlichen Nahverkehrsunternehmen über die Bedeutung des ÖPNV für ein familienfreundliches Deutschland und wie das Angebot auch in Zukunft gesichert werden kann.

Für die Stärkung der ÖPNV-Angebote zugunsten von Familien bekommt der VDV prominente Unterstützung. Die TV-Moderatorin und dreifache Mutter Barbara Eligmann hat die Schirmherrschaft der Aktion "Vorfahrt für Familien!" übernommen: "Ohne Busse und Bahnen ließen sich die vielen verschiedenen Wege im Familienalltag überhaupt nicht meistern. Das gilt für eine allein erziehende Mutter genauso wie für die fünfköpfige Familie". Ein gutes Bus- und Bahnangebot für alle Generationen fordert auch der DFV als Kooperationspartner der Aktion. "Wir wollen ein öffentliches Verkehrsystem, das jeder nutzen kann - unabhängig von Alter und Wohnort. Damit dieses auch für die Kunden bezahlbar bleibt, brauchen die Verkehrsunternehmen besonders für die Infrastruktur und den Betrieb auf dem Land auch die nötige finanzielle Unterstützung", sagte DFV-Präsident Dr. Albin Nees.

Günter Elste, Präsident des VDV, sagte zum Auftakt der Aktion in Dormagen: "Busse und Bahnen sorgen dafür, dass Deutschland ein zukunftsfähiger Familienstandort ist. Dafür braucht der ÖPNV aber auch die langfristige Unterstützung der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Deshalb müssen die Kosten für berufliche Wege mit dem ÖPNV in vollem Umfang steuerlich absetzbar sein. Gleichzeitig fordern wir die dauerhafte Sicherung der Infrastrukturfinanzierung und der Regionalisierungsmittel."

Ländliche Gebiete stehen im Blickpunkt der Aktion

60 Prozent aller Familien mit Kindern unter 18 Jahren leben in Deutschland in Gemeinden mit weniger als 50.000 Einwohnern. Doch gerade in diesen Regionen ist der gute Verkehrsanschluss in den vergangenen Jahren aufgrund der angespannten Haushaltslage von Bund, Ländern und Kommunen ausgedünnt worden. "Nur mit einem modernen ÖPNV, der gute Anschlüsse auch außerhalb von Großstädten und Ballungsräumen garantiert, ist Deutschland ein attraktiver Familienstandort", erklärte Elste.

Die Stationen der regionalen VDV-Aktionen liegen daher außerhalb der Ballungsräume. "Wir haben uns bei der Auswahl der Stationen gezielt für kleinere und mittlere Städte sowie eher ländlich geprägte Regionen entschieden. Dort benötigen die Verkehrsbetriebe besonders starke Unterstützung, um Familien ein ausreichendes Mobilitätsangebot zu machen. Wir rufen die Politik zu dieser Unterstützung von Bussen und Bahnen explizit auf. Dies gilt besonders mit Blick auf ihre Verpflichtung zur Daseinsvorsorge", erklärte Elste.

Politiker, Verbandsvertreter und Verkehrsunternehmen diskutieren vor Ort

Die Aktion "Vorfahrt für Familien!" findet zwischen Mai und Oktober in über 20 Städten statt. An den jeweiligen Stationen diskutieren Familien, Politiker, Vertreter von Sozialverbänden sowie die Mitgliedsunternehmen des VDV ganz konkret über die örtlichen Angebote und Herausforderungen für einen familienfreundlichen Bus- und Bahnverkehr. Alle Veranstaltungen finden im Rahmen örtlicher Familien- und Stadtfeste oder Nahverkehrstage statt. Fahrgäste und potenzielle Umsteiger können hier ihre Ideen für eine Verbesserung des örtlichen Nahverkehrs anbringen, sich über die Leistungen informieren oder an Spielen und Unterhaltungsaktionen teilnehmen. "Wir wollen nicht nur abstrakt diskutieren, sondern zeigen, dass ÖPNV und Familien zusammengehören und eine starke gesellschaftliche und politische Unterstützung verdienen", sagte Elste.

(Redaktion)


 


 

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