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NRW-Statistik

Mehr Ackerland wegen nachwachsender Energien

Nordrhein-Westfalens Landwirte bewirtschafteten im Frühjahr 2011 insgesamt 1.068.391 Hektar Ackerland, das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse der repräsentativen Bodennutzungs-haupterhebung mitteilt, bleibt der Getreide-anbau mit 637.339 Hektar und einem Anteil von 59,7 Prozent am gesamten Ackerland nach wie vor ackerbaulicher Schwerpunkt in NRW. Die zunehmende Nachfrage nach Energien aus nachwachsenden Rohstoffen führte auch zu Veränderungen bei den Anbauverhältnissen auf dem Ackerland: Insbesondere die Anbauflächen für Mais wurden gegenüber dem Vorjahr um 7,3 Prozent auf 277.046 Hektar ausgedehnt. Mais beansprucht damit mehr als ein Viertel (25,9 Prozent) der nordrhein-westfälischen Ackerfläche - das ist mehr als jemals zuvor. Dabei wurden sowohl die Anbauflächen von Körnermais (einschließlich Corn-Cob-Mix) als auch von Silomais, der nicht nur als Futterpflanze, sondern vermehrt auch in Biogasanlagen verwendet wird, ausgeweitet: Körnermais (+6,9 Prozent) wurde auf einer Fläche von insgesamt 105.345 Hektar - Silomais (+7,6 Prozent) auf einer Fläche von insgesamt 171.701 Hektar kultiviert.

Die günstige Preisentwicklung auf dem Zuckermarkt führte dazu, dass die Anbaufläche für Zuckerrüben in diesem Jahr erstmals wieder seit 2007 die 60.000-Hektar-Grenze überschreitet. Sie liegt mit 60.754 Hektar um 13,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Dagegen hält sich der Kartoffelanbau mit 31.393 Hektar auf dem Niveau des Vorjahres (+1,0 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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