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Wachstumsprognosen

Mehr als drei Prozent sind möglich

Die deutsche Wirtschaft kann bei einem weiterhin günstigen Verlauf nach Ansicht des Vorsitzenden der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, um mehr als drei Prozent zulegen.

"Selbst wenn jetzt die Wachstumsrate des realen BIP im dritten und vierten Quartal stagnieren sollte, bekämen wir auf das Jahr als Rohzahl immer noch drei Prozent Wachstum», sagte Franz, der auch Präsident des Wirtschaftsforschungsinstitutes ZEW ist, am Dienstag der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires.

Dies sei aber «schon ein vergleichsweise skeptisches Szenario», sagte er weiter. «Gehen wir einmal im Moment von drei Prozent aus, wenn es sehr gut laufen sollte, dann liegen wir sogar vielleicht noch etwas darüber», sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR). Allein im zweiten Quartal hatte das Bruttoinlandsprodukt um 2,2 Prozent zugelegt.

Laut Franz wird mit dieser «erfreulichen Entwicklung» auch der Konsolidierungskurs erleichtert und ein Nachdenken über Steuersenkungen im Fall eines selbst tragenden Aufschwungs möglich. «Priorität hat nach wie vor die Konsolidierungsaufgabe, sie sollte erst gelöst werden», betonte er.

Zuvor hatten schon zahlreiche Institute und Experten ihre Konjunkturprognosen angehoben. Auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hatte erklärt, 2010 sei ein BIP-Wachstum von «weit über zwei Prozent» möglich. Offiziell rechnet die Bundesregierung aber weiter mit lediglich 1,4 Prozent Wachstum.

(ddp)


 


 

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