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Düsseldorfer Großmarkt

Wo das Gesetz des Handelns noch Gültigkeit hat

Das Herz der Versorgung des Großraums Düsseldorf schlägt auf dem Großmarkt an der Ulmenstraße. 300.000 Tonnen Obst und Gemüse im Wert von 500 Millionen Euro werden an 300 Markttagen im Jahr umgeschlagen.

Mehr als fünf Millionen Menschen in Düsseldorf und einem
Umkreis von 200 Kilometer um die Landeshauptstadt werden von dort aus mit frischen Lebensmitteln versorgt. 600 Mitarbeiter zählt der Großmarkt. Ein Großteil, wie auch die 90 Händler und ihre Kunden (übrigens allesamt Geschäftsleute, keine Privatkunden!) sind früh im Einsatz.

Der Großmarkt erwacht morgens um eins, wenn erste Vorbereitungen getroffen werden. Spätestens um 7 Uhr ist dann alles vorbei – Gemüse, Obst, Blumen und sonstige Frischwaren sind umgeschlagen. "Auf einer Gesamtgrundstücksfläche von rund 165.000 Quadratmetern präsentiert sich der Großmarkt heute als ein Handelsplatz, der allenErfordernissen eines Großumschlagplatzes mit Verkaufshallen, Lagerhallen, Büros, Be- und Entladeflächen gerecht wird", erklärt Düsseldorfs Verbraucherschutzdezernentin Helga Stulgies.

30 Millionen Euro investiert

Das tägliche bunte Treiben, das für Außenstehende bisweilen unübersichtlich wirkt, aber genau eingespielten Regeln folgt, findet schon fast 75 Jahre auf dem Gelände an der Ulmenstraße statt. Eine ganz eigene Welt erschließt sich in den Hallen, die in den Jahren 1978/79 und 1990/91 mit einem Aufwand von insgesamt rund 30 Millionen Euro neu errichtet wurden und damit den heutigen Erfordernissen des Handels gerecht werden.

Den 90 Händlern steht eine Verkaufs-, Lager-, Kühl und Bürofläche von 27.500 Quadratmetern zur Verfügung. Ihr Kundenstamm besteht aus Wieder-verkäufern und Großverbrauchern - Einzel- und Großhändler, Gastronomen, Hoteliers und Großkantinenbetreiber.

Durch die Blume gesagt...

Bestandteil des Großmarktes ist auch der ab 5 Uhr früh geöffnete Blumen-großmarkt Düsseldorf eG. Dort bieten auf über 12.500 Quadratmetern rund 110 Floristik-Betriebe ihre bunte Ware feil.

Handel ist das Stichwort, das heute noch genauso gilt wie in den Anfängen des Großmarktes. Dort kennen die Händler keine Preisbindung, es gilt das Prinzip des Handelns, des Feilschens, des Geschäftemachens im besten Sinne des Wortes. Karton-, kisten-, zentner- und palettenweise wechselt die Ware den Besitzer. Für alles gilt: Die besten Sachen sind um 7 Uhr in der Frühe verkauft.

(pdl)


 


 

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