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IG Metall

Warnstreiks in der Stahlindustrie werden ausgeweitet

Die IG Metall will die Warnstreiks in der westdeutschen Eisen- und Stahlindustrie ausweiten. Die Tarifkommission der Gewerkschaft beschloss am Mittwoch außerdem, eine Urabstimmung sowie einen regulären Streik vorzubereiten.

Hintergrund ist, dass die IG Metall das am Dienstagabend im Zuge der Tarifverhandlungen unterbreitete Angebot der Arbeitgeber für eine Einkommenssteigerung für unzureichend hält. Daher will die Gewerkschaft mit den Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen. Seit dem 1. Februar hatten laut IG Metall bereits über 16 000 Beschäftigte in 58 Betrieben der Stahlindustrie mit bis zu achtstündigen Warnstreiks für Produktionsstillstände gesorgt. Am kommenden Dienstag (19. Februar) soll in Ratingen in vierter Runde weiter verhandelt werden. In der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen gibt es 85 000 Beschäftigte.

Am Donnerstag (14. Februar) werden nach Gewerkschaftsangaben Beschäftigte aus drei Unternehmen im Siegerland für mehrere Stunden die Arbeit niederlegen. Auch am Freitag seien unter anderem in Duisburg, Krefeld, Osnabrück und Salzgitter Warnstreiks geplant.

In der dritten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber ein Angebot von 3,5 Prozent Einkommenssteigerungen für eine Laufzeit von 16 Monaten vorgelegt. Die IG Metall fordert hingegen acht Prozent höhere Einkommen sowie um 100 Euro höhere monatliche Ausbildungsvergütungen. Verhandelt wird zudem über eine Arbeitszeitverkürzung für Ältere.

(Redaktion)


 


 

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