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Weihnachts-Shopping

Wie kauft man online sicher ein?

In der Vorweihnachtszeit versuchen viele dem Einkaufsstress zu entgehen und weichen dem Einzelhandel aus. Onlineshopping ist dann besonders gefragt. Doch hier ist besondere Vorsicht geboten. Tipps gibt es vom eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft.

Phishing , unseriöse Händler und Datenmiss- brauch - gerade in der Vorweihnachtszeit gilt es auf der Suche nach Geschenken und Schnäppchen besonders vorsichtig zu sein. Worauf Onlineshopper besonders achten müssen und wo die größten Gefahren lauern, erläutert Markus Schaffrin, Sicherheitsexperte beim eco - Verband der deutschen Internet- wirtschaft: "Seit Jahren überholt Online- shopping in der Vorweihnachtszeit den Einzelhandel. Doch viele Risiken - gerade beim Einkauf über Tablets und Smartphones - werden nach wie vor unterschätzt und sorgen für Unsicherheit bei den Verbrauchern."

Smartphones und Tablets richtig sichern

So wird das Thema Sicherheit vor Schadsoftware und Angriffen bei mobilen Geräten von zahlreichen Nutzern bis heute vernachlässigt. Bankverbin- dungen, Kreditkarteninformationen, persönliche Daten und andere sensible Informationen können so besonders leicht in falsche Hände geraten. Schaffrin rät: "Smartphone- und Tabletbesitzer sollten ihre Antivirensoftware immer auf dem neuesten Stand halten und zudem genau überprüfen, auf welche Daten einzelne Apps Zugriff haben - ein kritischer Blick bei der Installation oder in die Einstellungen sollte bei jeder App Pflicht sein." Zudem sollte laut eco unbedingt vermieden werden, überall das gleiche Passwort zu verwenden: Gelangt das "Universal-Passwort" erst einmal in falsche Hände, ist der mögliche Schaden oft kaum zu überblicken.

Schwarze Schafe unter den Onlinehändlern lassen sich leicht erkennen

Auch Phishing und Betrugsfälle sind beim Einkauf im Netz nach wie vor deutliche Gefahren. Laut eco lassen sich die schwarzen Schafe unter den Onlinehändlern jedoch leicht erkennen, wenn man auf die richtigen Signale achtet: Oft hilft schon ein Blick ins Händlerprofil bei ebay oder eine schnelle Google-Suche nach dem Shop: Gibt es nur wenige Informationen zu der Seite sowie wenige oder sehr schlechte Kritiken in den Bewertungsportalen und Foren, sollten Onlineshopper skeptisch werden. Auch verdächtige Adressen und Informationen zum Seiteninhaber im Impressum, auffällige Rechtschreibfehler und Vorkasse als einzige Bezahlungsmethode sind laut eco typische Warnzeichen. Schaffrin rät: "Auch extrem niedrige Preise, die wirken als seien sie 'zu gut um wahr zu sein', sollten ein Grund zu erhöhter Wachsamkeit sein."

(Redaktion)


 


 

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