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Weihnachtsgeschäft 2013

Online-Handel darf sich freuen

Das Weihnachtsgeschäft 2013 geht in die heiße Phase und für den Handel klingeln die Kassen. Dabei steigt die Bedeutung des interaktiven Handels von Jahr zu Jahr – mittlerweile planen 70 Prozent der Onlinenutzer mehr als drei Geschenke über den Online- und Versandhandel zu kaufen.

Eine aktuelle und repräsentative Umfrage der Creditreform Boniversum und des Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) hat sich mit den beabsichtigten Weihnachtseinkäufen und damit verbundenen Ausgaben der Verbraucher im Interaktiven Handel befasst und prognostiziert den interaktiven Händlern exzellente Zahlen. Dies wird sich auch auf das Weihnachtsgeschäft im Online- und Versandhandel auswirken. Ausgehend von der Gesamtbevölkerung über 18 Jahren zählen rund 52 Millionen Personen zu den „potenziellen Online-Einkäufern“. Von diesen Bürgern planen 71 Prozent den Kauf der Weihnachtsgeschenke im Interaktiven Handel, das entspricht 37 Millionen Deutschen.

Bequem, sicher, stressfrei

„Die Entwicklung des Interaktiven Handels ist ungebrochen, immer mehr Verbraucher entdecken auch im Weihnachtsgeschäft die bequeme, sichere und vor allem stressfreie Art des Einkaufens. Hierbei wird auch immer häufiger mit mobilen Geräten wie dem Tablet oder Smartphone bestellt. Das schafft weitere Flexibilität für die Kunden. Zum jetzigen Zeitpunkt geht der bvh bis zum Jahresabschluss von einem zweistelligen Wachstum in Höhe von 22,2 Prozent für den gesamten Interaktiven Handel mit Waren gegenüber dem Vorjahr aus. Die Erwartungen der Branche an das diesjährige Weihnachtsgeschäft liegen noch höher als in den Vorjahren“, so Christoph Wenk-Fischer vom bvh.

Händler sollten Bonität prüfen

Im rechnerischen Durchschnitt planen Verbraucher, die im interaktiven Handel Weihnachtsgeschenke kaufen möchten, zwischen 207 Euro (Low User - 42 Prozent der Käufer), 521 Euro (Middle User - 31 Prozent) und 924 Euro (Hard User - 27 Prozent der Käufer) auszugeben. Im Vorjahr lag das mittlere Ausgabenbudget je Verbraucher noch bei 471 Euro. „Die deutschen Verbraucher sind in diesem Jahr bereit, noch mehr Geld für ihre Weihnachtseinkäufe im Online- und Versandhandel auszugeben als letztes Jahr und bevorzugen immer mehr das stressfreie Einkaufen im Internet. Damit es auch für die Onlinehändler in dieser absatzstarken Zeit stressfrei bleibt, empfehlen wir jedem Onlinehändler vor Kaufabschluss eine Bonitätsprüfung durchzuführen, um Zahlungsausfälle zu vermeiden – insbesondere weil das Ausgabenbudget von Jahr zu Jahr steigt“, sagt Boniversum-Geschäftsführer Siebo Woydt.

Bekleidung bleibt beliebteste Warengruppe

Pro Person sind auch in diesem Jahr rund 3,5 verschiedene Waren zum Kauf geplant. In diesem Jahr zeigt sich erstmals, dass Frauen deutlich intensiver den Interaktiven Handel für die Weihnachtseinkäufe nutzen wollen. Weiterhin nutzen vor allem jüngere Personen, Personen mit höherem Einkommen sowie Personen mit Kindern im Haushalt und Sparer den Online- und Versandhandel stärker als andere Personengruppen. Die Top-5 der beliebtesten Warengruppen beim Weihnachts-Geschenkekauf 2013 sind in dieser Reihenfolge: Bekleidung / Textilien / Schuhe; Spielwaren; Unterhaltungselektronik / Medien / Bild- und Tonträger; Gutscheine; Lebensmittel / Wein / Delikatessen.

(Redaktion)


 


 

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