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WestLB

Sträuben gegen Verkauf der WestImmo

Bei der WestLB ist entgegen anderslautenden Medienberichten noch keine Entscheidung über das weitere Vorgehen beim geplanten Verkauf der Immobilientochter WestImmo gefallen.

Eine Entscheidung darüber, wie der von der Europäischen Kommission geforderte Verkauf der Tochter weiterverfolgt wird, werde vermutlich auf einer Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat der Düsseldorfer Landesbank Bank Mitte August fallen, berichtete die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Freitag.

Nach Aussagen mehrerer mit der Materie vertrauter Personen mehre sich im Eigentümerkreis derweil der Widerstand gegen den Verkauf, weil die bislang vorliegenden Gebote für die WestImmo deutlich unter dem Wert lägen, zu dem die WestLB ihren Immobilienfinanzierer in den eigenen Büchern führt.

Einem WestLB-Sprecher zufolge wertet die Landesbank derzeit noch die eingegangenen Angebote aus. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte am Freitag auf Anfrage von Dow Jones Newswires, die Behörde habe der WestLB bis dato nicht signalisiert, dass diese den WestImmo-Verkaufsprozess komplett stoppen könnte.

Wegen der erhaltenen Staatshilfe muss die WestLB auf Geheiß der EU-Wettbewerbskommission ihre Bilanzsumme abschmelzen - und sich dabei im Prinzip auch von dem in Mainz ansässigen Immobilienfinanzierer WestImmo trennen, bevor sie sich im kommenden Jahr selbst einen neuen Eigentümer sucht. Mit dem Verkauf der WestImmo kann sich die Bank bis Ende 2010 Zeit lassen, sofern die Gebote «deutlich unter dem Buchwert» liegen.

(ddp)


 


 

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