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Fusionsgespräche

WestLB wartet Entscheidung aus Hessen ab

Bei der angeschlagenen Westdeutschen Landesbank (WestLB) herrscht Unklarheit über die ursprünglich geplanten Fusionsgespräche mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). «Wir warten die endgültige Entscheidung der Helaba ab», sagte ein Sprecher der WestLB am Freitag in Düsseldorf auf ddp-Anfrage. In der kommenden Woche wollen die Sparkassen in Hessen und Thüringen darüber entscheiden, ob die Unternehmensfusion abgesagt werden soll.

Der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) hatte sich am Donnerstag skeptisch zu einer Fusion der beiden Landesbanken geäußert. Zuvor hatte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) im Düsseldorfer Landtag eine grundlegende Neuordnung des deutschen Landesbanken-Sektors gefordert. Das Land NRW sei weiter bereit, «auf Augenhöhe» über eine Fusion mit anderen Landesbanken zu reden.

Zur Sanierung der WestLB sollen bis zu 1500 der rund 6000 Stellen der WestLB abgebaut werden. Des Weiteren soll eine Zweckgesellschaft gegründet werden, die mögliche Zahlungsausfälle bis zu einer Höhe von fünf Milliarden Euro absichert. Die Eigentümer wollen gemeinsam Verluste bis zu einer Höhe von zwei Milliarden Euro tragen. Darüber hinausgehende Verluste von bis zu drei Milliarden Euro würde das Land NRW allein tragen.

(Redaktion)


 


 

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