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"Apps für Deutschland" soll Datenschätze heben

Die Vereine Open Knowledge Foundation Deutschland, Government 2.0 Netzwerk Deutschland und Open Data Network haben mit Hilfe zahlreicher Sponsoren den Wettbewerb "Apps für Deutschland" gestartet. Unterstützt wird er u.a. durch Microsoft, die Dortmunder Materna GmbH, Huawei und Capgemini.

Ob Informationen zum Wetter, zur Luftqualität oder zur Verwendung von Steuergelden: Behörden in Deutschland erheben, speichern und verarbeiten viele interessante Daten, die ein großes Potenzial für die Gesellschaft bergen. Deshalb wurde gestern im Rahmen der Messe "Moderner Staat" in Berlin der Wettbewerb „Apps für Deutschland“ gestartet. Er soll Open-Data-Projekte fördern und die Verwaltungen dazu ermuntern, ihre Daten für die offene Nutzung, Weiterverarbeitung und -verbreitung bereit zu stellen.

Gesucht werden innovative Applikationen für PCs und Mobiltelefone, die auf Datensätzen der öffentlichen Verwaltung beruhen. Damit soll das enorme Innovationspotential verdeutlicht und genutzt werden, das in öffentlichen Daten steckt. Bewerber können ihre Applikationen in drei Kategorien einreichen: Im Bereich „Ideen“ kann jeder Projekte vorstellen, die Daten des Öffentlichen Sektors weiterverarbeiten, wobei eine konkrete Umsetzung der Programmierung nicht notwendig ist.

Anders sieht es in der Kategorie „Anwendungen aus“: Hier sollen Entwickler und Programmierer funktionsfähige Anwendungen einreichen, die Daten des öffentlichen Sektors nutzen. In der Rubrik „Daten“ sollen Behörden Datensätze bereitstellen, die vorher nicht als „offene“ Daten zugänglich waren.

Der Einsendeschluss für Daten und Ideen ist der 15. Dezember 2011. Programmierer in der Kategorie „Anwendungen“ haben bis zum 1. Februar 2012 Zeit, um die fertigen Apps einzureichen. Die Preisverleihung findet im März 2012 auf der CeBIT in Hannover statt, zuvor wählt eine Jury aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft jeweils die jeweils besten drei Einreichungen einer Rubrik aus.

Die Erstplatzierten in den Kategorien „Anwendung Unternehmen“ und „Anwendung Einzelentwickler“ können sich über jeweils 4.000 Euro Preisgeld freuen, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten immerhin noch jeweils 3.000 und 2.000 Euro. Die drei Sieger in der Rubrik „Ideen“ erhalten zwischen 2.000 und 500 Euro, Preisträger in der Kategorie „Daten“ erhalten immerhin einen Pokal und eine Urkunde. Einen Sonderpreis vergibt zudem das Land Berlin für Anwendungen, die vom Land Berlin bereitgestellte Daten als Grundlage verwenden.

Teilnahmevoraussetzung ist, dass der eingereichte Beitrag auf offenen Daten des öffentlichen Sektors in Deutschland basiert oder diese nutzt. Alle eingereichten Ideen und Anwendungen müssen für die Dauer des Wettbewerbs und mindestens für die darauffolgenden sechs Monate kostenlos über das Internet zugänglich sein. Besonders bei der Bewertung berücksichtigt werden zudem Teamarbeiten sowie wieder verwertbare und breit einsetzbare Lösungen.

(Redaktion)


 


 

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