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Fachkräftemangel gefährdet Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit

Der Bedarf an Informatikern wächst dramatisch. Im Dezember 2011 gab es rund 30.500 offene Stellen – ein Anstieg um fast 50 Prozent innerhalb eines Jahres. Gleichzeitig sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Informatiker auf nur noch 6050.

„IT-Spezialisten werden stark nachgefragt“, sagt Dieter Westerkamp, stellvertretender Leiter Technik und Wissenschaft im VDI. „Die Zahl der offenen Stellen steigt seit Ende 2009 kontinuierlich an. Wir verzeichnen bei der Differenz von offenen Stellen und Arbeitslosen eine Lücke von 24.500 Informatikern – eine besorgniserregende Entwicklung für den IT-Standort Deutschland, die Unternehmen sind auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen.“

Höhere Studentenzahlen reichen nicht aus

Rund 191.000 sozialversicherungspflichtige Informatiker waren 2011 in Deutschland beschäftigt: 7700 mehr als im Jahr 2010. „Aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs und des Wegfalls der Wehrpflicht ist die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik erfreulicherweise von 41.100 im Jahr 2010 auf über 48.400 in 2011 gestiegen. Auch die Zahl der Absolventen hat sich leicht auf knapp über 19.000 erhöht. Trotzdem reicht dieser Zuwachs nicht aus, um den Bedarf der Wirtschaft an IT-Fachkräften zu decken“, stellt Westerkamp klar. „Dies gefährdet die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des IT-Standorts Deutschland.“


 


 

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Dieter Westerkamp
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