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Wieder gesündere Augen trotz Computerarbeit

Brennende, müde oder trockene Augen, verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder Buchstaben fließen ineinander, Kopfschmerzen – das sind typische Erschöpfungssymptome bei Menschen, die viel am Computer arbeiten. Denn die Arbeit am Computer zwingt die Augen, den Blick auf einen engen Bereich zu fokussieren. Diese Einengung führt zu einer Verkrampfung der Augenmuskeln, auch als Akkomodations-Krampf bezeichnet.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Augen mehrere Stunden Zeit benötigen, um sich von dieser Anstrengung zu erholen. Doch Computer-Anwender sollten beachten: Auf Dauer kann die wiederholte Muskelnverkrampfung zu einer Kurzsichtigkeit führen, in schlimmeren Fällen sogar zu degenerativen Erscheinungen der Netzhaut beitragen.

Wer bereits die oben erwähnten Symptome erlebt hat, sollte schnellstens Dinge unternehmen, um seine Augen zu entlasten und ihnen was Gutes zu tun. Folgender 4-Punkte-Plan hat sich bewährt:

1. Eliminieren Sie belastende Faktoren

  •  Halten Sie einen größtmöglichen Abstand zum Bildschirm. Der ideale Abstand entspricht Ihrer Armeslänge.
  •  Stellen Sie Ihren PC-Bildschirm in einer Höhe von 20 bis 50 cm unter der horizontalen Blicklinie auf. Diese Umstellung kann bereits Kopfschmerzen und Spannungen der Augenmuskeln bei der PC-Arbeit mindern.
  •  Achten Sie auf eine optimale Büro-Beleuchtung. Ideal ist eine Mischung aus verschiedenen Leuchtmitteln wie konventionelle Glühlampen (reich an Rot und Orange), Halogenlicht (helles Weiß) und Leuchtstoffröhren (hoher Blau/Grün-Anteil)
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Bildschirm nicht andere Lichtquellen reflektiert. Ein blendfreier Bildschirm oder ein vorgesetzter Blendschutzfilter helfen hier weiter.
  • Verzichten Sie bei der Arbeit auf Kontaktlinsen, da diese die Sauerstoff-Versorgung des Auges beeinträchtigen.

2. Entspannen Sie Ihre Augen

  • • Schauen Sie bei der Arbeit des öfteren in die Ferne, um die Augen zu entspannen.
  •  Blinzeln Sie häufiger, wenn Sie spüren, dass die Augen trocken werden.
  •  Decken Sie zwischendurch Ihre Augen ab (Palmieren). Dazu reiben Sie Ihre Hände warm und legen diese anschließend sanft, ohne Druck auf Ihre geschlossenen Augen. Betrachten Sie mit geschlossenen Augen die Dunkelheit. Visualisieren Sie tiefes Schwarz. Je mehr sich Ihre Augen entspannen, desto dunkler wird das innere Bild. Palmieren Sie wenigstens eine Minute. Palmieren Sie jedoch im Laufe des Tages mehrfach, bevor Ihre Augen ermüden.

3. Trainieren Sie täglich Ihre Augen. Nehmen Sie dazu Ihre Kontaktlinsen heraus oder setzen Sie Ihre Brille ab. Üben Sie mit geöffneten Augen, und halten Sie bei allen Übungen den Kopf bitte unbewegt. Zum Palmieren schließen Sie bitte die Augen.

  • Setzen Sie sich bequem hin. Bewegen Sie die Augen fünfmal auf und ab.
  •  Palmieren Sie eine Minute, und visualisieren Sie dabei ein tiefes Schwarz.
  • Nehmen Sie die Hände herunter, öffnen Sie die Augen und bewegen Sie die Augen fünfmal langsam nach rechts und links.
  • Palmieren Sie wieder eine Minute.
  • Bewegen Sie anschließend die Augen fünfmal in einer der diagonalen Richtungen.
  • Palmieren Sie eine Minute
  • Bewegen Sie die Augen fünfmal in der anderen diagonalen Richtung.
  • Palmieren Sie eine Minute.
  • Rollen Sie jetzt die Augen fünfmal im Uhrzeigersinn.
  • Palmieren Sie wieder eine Minute.
  • Kreisen Sie die Augen fünfmal entgegen dem Uhrzeigersinn.
  •  Palmieren Sie wieder eine Minute.

Literaturtipp:
Heile deine Augen
Bewährte Methoden der Naturheilkunde bei Augenkrankheiten und Sehstörungen
Andreas Nieswandt und Klaus Kleiber                                                                     Dieses Buch bei amazon.de bestellen - hier....

(Redaktion)


 


 

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