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  • 09.05.2011, 14:07 Uhr
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  • Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein
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IHK-Blitzumfrage

Konjunktur-Hochsommer im Rheinland

Das nennt man wohl "Just-in-time-deliverance": Pünktlich zu seinem 60. Geburtstag kann Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer IHK, Kaiserwetter für die Konjunktur um Rheinland melden. Eine aktuelle Umfrage lässt eitel Sonnenschein erkennen.

„Das Stimmungshoch der regionalen Wirtschaft bleibt ungetrübt. Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage sogar noch besser ein als zu Jahresbeginn. Die weiteren Erwartungen bleiben opti-mistisch.“ Mit diesen Worten beschreibt  Siepmann das Ergebnis der IHK-Blitzumfrage zur Konjunktur. „Weder die Ereignisse in Japan noch die politischen Krisen in Nordafrika und auf der Ara-bischen Halbinsel haben der regionalen Wirtschaft ihre Zuver-sicht genommen“, betont Siepmann.

An der Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein beteiligten sich knapp 400 Betriebe von Velbert bis Viersen.

Seit Jahresbeginn habe sich die Lageeinschätzung der regiona-len Wirtschaft weiter verbessert. Fast jeder zweite Betrieb (46 Prozent) berichte über eine aktuell gute Geschäftslage und weni-ger als jeder zehnte (9 Prozent) über eine schlechte. Der Saldo liege mit knapp 38 Prozentpunkten um sechs Punkte höher als noch zu Jahresbeginn. Neben der Industrie zeigten sich insbe-sondere das Baugewerbe und der Großhandel optimistisch.

Verändert habe sich auch die Bewertung von Konjunkturrisiken. So betrachteten nur noch 37 Prozent der Betriebe (Jahresbeginn: 47 Prozent) die Entwicklung der Inlandsnachfrage als Risiko. Zunehmende Sorge hingegen bereite der Wirtschaft die Entwick-lung der Energie- und Rohstoffpreise. 75 Prozent der Industriebe-triebe, 70 Prozent der Großhändler und zwei Drittel aller Bauun-ternehmen würden darin ein aktuelles Konjunkturrisiko sehen. „Angesichts der Energiedebatte muss dies ein deutliches Zeichen an die Politik sein, die Energiekosten auch langfristig möglichst gering und wettbewerbsfähig zu halten“, betont Siepmann.

Besseres Klima, mehr Arbeitsplätze

Gute Nachrichten gebe es auch vom Arbeitsmarkt. 27 Prozent der Unternehmen beabsichtigten, zusätzliche Beschäftigte einzu-stellen und nur jeder zehnte Betrieb plane Entlassungen. „Wir steuern in unserer Region auf ein Zehn-Jahres-Hoch bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu“, freut sich Siep-mann. Dem Wunsch nach Personalaufstockung stehe jedoch der Mangel an qualifizierten Bewerbern gegenüber. Jedes vierte Unternehmen sehe daher im Fachkräftemangel ein Konjunkturri-siko. Dies gelte insbesondere für Industrie und Dienstleister.

(Redaktion)


 


 

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