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Wohneigentum

Die Preise im unteren Segment steigen am stärksten

Durchschnittlich 2205 €/qm kosteten 2015 in Düsseldorf Eigentumswohnungen im untersten Preissegment. Ein Preisanstieg von 60 € bzw. 2,8%. Der Aengevelt-Index spiegelt die Preisentwicklung für Wohneigentum in der Landeshauptstadt wieder.

Uwe Menzel, Leiter Privatimmobilien von AENGEVELT: „Stiegen 2013 die Preise am Düsseldorfer Markt für Privatimmobilien noch am stärksten in der jeweils höheren Preiskategorie sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern ab EUR 1,2 Mio. als auch Eigentumswohnungen ab EUR 4.000,-/m², dynamisierte sich 2014 die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen vor allem in den drei anderen Preissegmenten. Auch 2015 verzeichneten die unteren Preiskategorien sowohl bei Ein-/Zweifamilienhäusern als auch Eigentumswohnungen die höchsten Preissteigerungen um 2,7% bzw. 2,8%.“

In Zahlen:

  • 2015 entfiel bei den Ein- und Zweifamilienhäusern der stärkste Preisanstieg mit einem Plus von 2,7% auf die untere Preiskategorie. Hier erhöhten sich die Preise auf über EUR 360.000 je Erwerb (2014: rd. EUR 350.000). In der höheren Preiskategorie fiel der Preisanstieg um 2,3% auf rd. EUR 2,51 Mio. (2014: EUR 2,46 Mio.) etwas geringer aus.
  • Auch im Segment der Eigentumswohnungen stiegen die Kaufpreise am stärksten in der unteren Preiskategorie, und zwar um 2,8% von durchschnittlich EUR 2.145,-/m² in 2014 auf EUR 2.205,-/m² in 2015.
  • Den geringsten Anstieg verzeichneten wie bereits im Vorjahr Eigentumswohnungen der höheren Preiskategorie mit einem Plus von erneut 1,2% auf durchschnittlich EUR 5.780,-/m² (2014: EUR 5.712,-/m²).

Uwe Menzel: „Der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen insbesondere der unteren Preiskategorie ist u.a. auf das geringe Neubauangebot in diesem Segment zurückzuführen und auf die Bereitschaft der Erwerber, angesichts anhaltend niedriger Zinsen für Fremdfinanzierungen höhere Kaufpreise zu akzeptieren.“,

Der Geldumsatz durch Verkäufe von Eigentumswohnungen 2015 sank auf rd. EUR 860 Mio. (2014: rd. EUR 958 Mio.), die Zahl der Kauffälle ging um 19% von 3.705 auf 2.983 zurück.

Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser reduzierten sich Transaktionsvolumen und Kauffälle markant um 12% bzw. 17% auf EUR 380 Mio. bzw. 621 (2014: EUR 434 Mio. bzw. 748).

(Redaktion)


 


 

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