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Wohnraum

Das Bad wird zum Statussymbol

In deutschen Badezimmern herrscht nur Eitelkeit? Von wegen! Vielmehr nimmt die Bedeutung des Bades als Wohnraum zu. Vor allem soll es altersgerecht sein. Statt einer gewöhnlichen Nasszelle wünschen sich die meisten Deutschen eine Wohlfühlzone, in der sie entspannen und etwas Gutes für ihre Gesundheit tun können.

Für 51 Prozent der Deutschen ist ein tolles Bad wichtiger als ein tolles Auto (38 Prozent) oder eine tolle HiFi/Videoanlage (11 Prozent) – so das Ergebnis einer Trendstudie des Zukunftsinstituts (2013) im Auftrag des Sanitäranbieters Geberit. Der zunehmende Stellenwert eines Badezimmers schlägt sich auch in den modernen Einrichtungsstilen nieder: Das Bad erlebt ein Revival als Wohnraum und wächst immer häufiger mit dem Schlafzimmer zu einem Rückzugsort zusammen. Was sonst an Möbeln und Ausstattungselementen im Sanitärbereich des Bads anzutreffen ist, findet sich plötzlich zwischen dem Schlafzimmer Interieur wieder. Die zunehmende Auflösung der einzelnen Wohnräume, die bereits die Wohnküche als Trend neu definierte, geht nun auf die Bereiche Schlafen und Duschen über.

Bei den Deutschen steht das altersgerechte Bad hoch im Kurs

Das Bad fungiert für die Deutschen als Wohlfühloase. Ein Einflussfaktor bei den entsprechenden Badgestaltungen könnte der zunehmende Wellness- und Spar-Trend sein. Eine noch größere Rolle als der Wohlfühlfaktor spielt allerdings für die meisten Deutschen die altersübergreifende Nutzbarkeit des Bads. Das geht aus einer GFK-Studie von 2012 zu den grundsätzlichen Bad-Einstellungen der Deutschen hervor,. Demnach wünschen sich 81 Prozent der Deutschen ein Bad, das sie auch im Alter uneingeschränkt nutzen können. Wie im Mafo-Bericht 2013 (hier als pdf) präsentiert, zählen die Deutschen die bodengleiche Dusche (72 Prozent) und rutschfeste Fliesen (69 Prozent) zu den unverzichtbaren Einrichtungsstandards in einem barrierefreien Bad. Der Wohlfühlfaktor wird demgegenüber von 76 Prozent der Deutschen als weniger zentral erachtet. Das widerspricht sich jedoch nicht – ein altersgerechter Umbau im Bad trägt zu einer nachhaltigen Wohn- und Lebensqualität bei und verspricht letztlich ein größeres Wohlfühl-Feeling über mehrere Jahre. Der Wunsch nach einem barrierefreien Bad ist heute relativ leicht zu erfüllen. Dusch- und Badspezialisten wie Duschmeister bieten eine fachkundige Beratung bei der Montage der Wunschduschkabine an und helfen zum Beispiel bei Fragen zu Auf- oder Sondermaßen. Für jeden Duschtypen werden zusätzlich Ideen rund um die Gestaltung von Duschkabine und Sanitäranlagen vorgestellt.

Entspannen und Kommunizieren

Für Wohlfühlatmosphäre im Badezimmer sorgen der Trendstudie des Zukunftsinstituts zufolge verschiedene Aktivitäten, die vor allem die Erholung in den Vordergrund rücken. Neben der Körperhygiene zählen „Entspannen" (70 Prozent) und „Lesen, Radio/Musik hören" (53 Prozent) zu den beliebtesten Beschäftigungen im Bad. „Telefonieren" (26 Prozent) und „Unterhaltungen mit Familienmitgliedern" (23 Prozent) zeigen, dass das Bad für viele Deutsche ein Ort der Kommunikation ist.

Mehr Gewicht bekommt darüber hinaus der Aspekt der Gesundheitsvorsorge. Entspannungsbäder (67 Prozent), Wechselduschen (59 Prozent) und Massagen in Whirlwannen (51 Prozent) sind nach einer aktuellen forsa-Umfrage die Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge im Bad, die bei den Deutschen am besten ankommen und nach eigenen Angaben von ihnen genutzt werden würden.

(Redaktion)


 


 

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