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Zukunftsinvestition

Henkel kooperiert mit US-Start-Up

Henkel hat eine Entwicklungskooperation mit dem US-amerikanischen Start-Up-Unternehmen Vitriflex vereinbart. Damit soll die systematische Suche nach Zukunftstechnologien kontinuierlich ausgebaut werden.

Um zukünftige Marktentwicklungen und Anwendungen frühzeitig zu antizipieren, hat Henkel im Jahr 2012 einen umfassenden Foresight Management- und Scouting-Prozess eingeführt. Seither ist die systematische und strategische Bewertung neuer Geschäftschancen ein wichtiger Erfolgsfaktor, um den globalen Unternehmenserfolg weiter auszubauen. „Indem wir den Zeithorizont unserer Innovationsaktivitäten erweitern, können wir unseren Kunden heute maßgeschneiderte Lösungen anbieten und gleichzeitig die führenden Technologien von morgen entwickeln, die unseren Kunden in Zukunft noch höheren Mehrwert bieten werden“, erklärt Mike Olosky von Henkel Adhesive Technologies. „Teil dieses Prozesses ist die kontinuierliche Suche nach vielversprechenden Start-Up-Unternehmen, die uns Zugang zu den neusten Zukunftstechnologien ermöglichen. Um weiterhin profitabel zu wachsen, investieren wir daher in unsere eigene Forschung und Entwicklung sowie in neue Marktchancen.“

Partnerschaft für flexible Display-Technologien

Das im Jahr 2010 in San Jose, Kalifornien, gegründete Start-up-Unternehmen Vitriflex hat eine einzigartige Technologie entwickelt, die auf Basis eines patentrechtlich geschützten Roll-to-Roll-Verfahrens leicht integrierbare Ultra-Barrierefolien produziert. Barrierefolien schützen Elektronik-Komponenten vor eindringender Feuchtigkeit und Sauerstoff. Die Innovation bietet erstmals ein kosteneffizientes Verfahren für flexible Barrierefolien auf dem Display-Markt. Gemeinsam mit Technologieexperten von Henkel will Vitriflex maßgeschneiderte, integrierte Barrierefolien für flexible Displays entwickeln. „Diese Investition und Partnerschaft eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten für die Zukunft“, sagt Marc Popovich von der Henkel Electronics Group. „Mit der Expertise von Vitriflex in Design- und Entwicklungsprozessen von Ultra-Barrierefolien und dem Know-how von Henkel in der Klebstoffentwicklung wollen wir bald die erste, kosteneffiziente Produktlösung für die Großproduktion von flexiblen Displays auf den Markt bringen.“

Der Einsatz von Ultra-Barrierefolien in Elektronikgeräten erfordert einen widerstandsfähigen Klebstoff, der mit einer Vielzahl von Substanzen kompatibel ist. Als Marktführer verfügt Henkel neben dem Know-how in der Klebstoffentwicklung auch über weltweite Forschungs- und Entwicklungskompetenz und Ressourcen sowie ein starkes Netzwerk von Display-Geräteherstellern, um die neue Technologie schnell in den Markt einzuführen.

(Redaktion)


 


 

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