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Duisburger Hafen stößt weltweit auf Interesse

Der Duisburger Hafen steht zum Verkauf, zumindest der Drittelanteil des Bundes. Das Interesse an Duisport ist weltweit groß, Logistikunternehmen wie Investorengruppen scheinen bereit, tief in die Tasche zu greifen.

Früher, auf dem Bolzplatz, da war es ja so: Es wurde abwechselnd gewählt, der beste Spieler war schnell rausgepickt, das Wahlverfahren zog sich allerdings gegen Ende hin in die Länge. Bis zum Schluss der etwas ungelenke, adipöse Junge übrig blieb, der wahlweise ins Tor gestellt wurde, oder auf dem Feld als Außenverteidiger zum Einsatz kam. Da konnte er keinen großen Schaden anrichten, angespielt wurde er sowieso nicht, das Spiel lief an ihm vorbei.

Was das alles mit dem Duisburger Hafen zu tun hat? Nun, der steht zum Verkauf, und es scheint, dass da ein echt starkes Unternehmen feilgeboten wird. Interessenten aus aller Welt sind scharf auf Duisburg, der Hafen ist also ganz klar erste Wahl.

Zum Verkauf kommt allerdings nur ein Drittel des Hafens, nämlich der im Besitz des Bundes befindliche. Die beiden anderen Drittel sind im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Stadt Duisburg.

Verkauf mit Blick aufs Wohl des Hafens

Ganz klar, mit dem Verkauf kann eine Menge Geld in die Staatskasse gespült werden. Doch für Erich Staake, Chef der Duisburger Hafen AG, ist Geld nicht alles. „Der Bund hat klar gemacht, dass er bei der Auswahl des Käufers das Wohl des Hafens im Blick hat und nicht nur auf den Preis gucken wird“, so Staake im Gespräch mit der „Rheinischen Post“. Und weiter: „Ich bin überzeugt: Die Bundesregierung ist sich ihrer Verantwortung für Duisburg bewusst.“

Immerhin hängt in Duisburg jeder siebte Arbeitsplatz am Hafen, im gesamten Hafenumfeld arbeiten 40.000 Menschen. Das erste Halbjahr 2011 verlief durchweg positiv, der Güterumschlag konnte zweistellig wachsen. Längst ist der Duisburger Hafen – immerhin der weltweit größte Binnenhafen – ein Global Player, der zum Beispiel die brasilianische Regierung berät. Im Fokus steht ein multimodales Verkehrskonzept für den Hafen Santos.

Noch in 2011 wird die Ausschreibung zum Hafenverkauf starten, das Bieterverfahren soll im kommenden Jahr zum Abschluss kommen.

(FN)


 


 

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