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Euro-Krise

Griechenland: Merkel verweigert voraussichtlich weiteres Rettungspaket

Um die Griechenlandpleite abzuwenden, sind noch weitere 50 Milliarden Euro notwendig. Doch die Bundesregierung plant keine weiteren Rettungspakete. Damit steht fest, dass das Land sich einem Staatsbankrott nähert.

Nicht nur die Bundesregierung, auch andere Länder, die Griechenland unterstützen, wollen keine weiteren finanziellen Hilfen mehr gewährleisten. Laut Bundesregierung wird Kanzlerin Angela Merkel nicht nach der Zustimmung für ein drittes Griechenland-Paket bitten. Bei den letzten Parlamentsbeschlüssen fiel es der Bundeskanzlerin immer schwerer, eine geschlossene Koalition für die Beschlüsse zu gewinnen.

Auch der Internationale Währungsfonds ( IWF ) verweigert laut Medienberichten weitere Hilfszahlungen an das südeuropäische Krisenland. Sobald der IWF aussteigt, muss sich Griechenland auf eine Staatspleite im September vorbereiten. Der Fonds würde damit nämlich die Grundlage für weitere Zahlungen entziehen.

Warum benötigt Griechenland weitere Finanzspritzen?

Aufgrund des Dauerwahlkampfes im Frühjahr blieben zahlreiche Reformvorhaben liegen. Das führte zu dem derzeitigen Fehlbetrag in Höhe von 50 Milliarden Euro. Vonseiten der griechischen Regierung werden Klagen laut, es habe nicht genügend Zeit für eine Konsolidierung des Haushalts gegeben. Auch für die geforderten Reformumsetzungen habe die Zeit gefehlt.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) denkt, dass Griechenland seine Auflagen nicht erfüllen kann und damit weitere Hilfszahlungen verspielt. Die EU-Kommission wird noch bis 2014 prüfen, inwieweit Griechenland die auferlegten Forderungen umsetzt und das Haushaltsdefizit reduziert. Die Zukunft des Landes als Mitglied der Euro-Zone ist also noch offen.

(Redaktion)


 


 

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