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  • 03.06.2014, 14:14 Uhr
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Extensions

Hair Extensions – in kurzer Zeit zu längerem Haar

Viele Frauen wünschen sich längeres und voluminöseres Haar. Häufig fehlt es schlicht am nötigen Haarwuchs für eine sinnliche Langhaarfrisur. Manchmal ist es aber auch so, dass man einfach gern für einen Anlass wie einen Ball oder eine Hochzeit eine wunderschöne lange Haarpracht hätte.

Was ist besser? Naturhaar oder Synthetik?

Man unterscheidet grundlegend zwei verschiedene Arten von Haarverlängerungen. Die erste davon besteht aus ganz normalem Menschenhaar. Es hat den Vorteil, dass gut gemachte Extensions praktisch kaum auffallen. Auch kann es nicht zu Hautirritationen führen. Der Körper ist es gewöhnt. Die meisten Experten vertreten die Auffassung, dass geschnittenes Haar von Europäern die besten Eigenschaften zur Herstellung von Extensions in sich vereint. Das Problem ist nur, dass es bei Weitem nicht genug davon gibt, um es in großem Umfang zu nutzen. Aus diesem Grund weichen die meisten Friseure auf indisches Schnitthaar (Tempelhaar) aus. Es handelt sich dabei um das Haar von indischen Frauen, das ihnen während der Hochzeit vom Zopf geschnitten wird. All dies ist mit einer Hair-Extension möglich. Mit geringem Aufwand erhält man die vielfältigen Verlängerungen, z.B. bei www.verlockeshop.de.

Da indisches Haar dunkler ist als das europäische, muss es während der Aufbereitung aufgehellt werden. Dieser Prozess ist aufwendig und langwierig. Naturhaar-Extensions sind aus diesem Grund meistens teurer als synthetische Haare.

So wird das Haar vorbereitet

Es gibt natürlich nicht nur indisches Haar in professionellen Extensions. Daneben kommen noch zwei weitere Sorten vor, chinesisches und kaukasisches Haar. Das chinesische Haar ist sehr gut an seiner robusten und dichten Qualität zu erkennen. Aufgrund dieser Eigenschaft nutzt man es auch, um Perücken herzustellen. Wenn man es für Extensions verwendet, muss es zuvor ausgedünnt werden. Hierzu löst man die Schuppenschicht in einem Bad aus dem Haarverband aus. Das aus dem Kaukasus stammende Haar entspricht im Wesentlichen dem indischen. Es ist allerdings schwerer zu bekommen, da sich nur wenige Frauen aus der Region gegen Geld von ihren Haaren trennen.

Während der Aufbereitungsphase wird das Haar von den Friseuren strähnenweise auf Unregelmäßigkeiten und qualitative Schwächen untersucht. Sind nur mehr die hochwertigen Haare zurückgeblieben, werden sie auf einer schmalen Stoffbahn aufgenäht und in einem Osmosebad für mehrere Tage ziehen gelassen. Auf diese Weise lösen sich die Farbpigmente aus den traditionell dunklen Haaren der indischen Frauen.

Der Ablauf einer Haarverlängerung

Es lassen sich viele verschiedene Methoden künstlicher Haarverlängerungen unterscheiden. Hierzu gehören High Speed Selector, Easy Hair, Microring, Shrinkies und die Brasilianische Methoden. Bei Letztere umwickelt man Strähnen des Eigenhaars und Strähnen des Fremdhaares mit einem elastischen Faden oder Polymer. Das hat für den Träger eine Reihe von Vorteilen. Das Haar wird nicht durch Hitzeeinwirkung belastet und es hält lange Zeit sicher. Auch ist die Methode vergleichsweise günstig und hochwertig. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass es relativ lange dauert, die Strähnen zusammenzufügen.

Eine sehr viel schnellere Methode stellt die Verwendung von Tressen dar. Dabei handelt es sich um Haare mit vernähtem Rand, die einfach unter das Haupthaar geclippt werden. In weniger als fünf Minuten sind die Haare befestigt.

Der Unterschied heißer und kalter Methoden

Bei den eben beschriebenen Varianten handelt es sich um mechanische Befestigungsformen. Da dabei keine Hitze genutzt wird, bezeichnet man sie auch als kalte Verlängerung. Der Vorteil dieser Methoden besteht darin, dass sie flexibler einsetzbar sind. Ein Clipping kann schnell gelöst und wieder eingesetzt werden. Bei einer heißen Methode wie der Ultraschallverlängerung ist das nicht möglich. Hierbei werden die Haare regelrecht miteinander verschweißt. Auf den Verbindungsstellen befinden sich Keratinplättchen, die durch die Berührung von Ultraschallwellen schnell erhitzt werden. Dadurch weichen sie auf und kleben die Haare aneinander.

Heiße Methoden halten in der Regel zwischen drei und vier Monate lang. Danach wächst die Extension unter dem Deckhaar hervor.

(Redaktion)


 


 

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