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Facebook-Partys

Baden-Württemberg fordert Erstattung der Einsatzkosten für Facebook-Partys

Baden-Württemberger, die eine nicht-angemeldete Party über das soziale Netzwerk Facebook organisieren, werden zukünftig zur Kasse gebeten. Damit wollen die Behörden des Bundeslandes die Einsatzkosten für die illegalen Partys zumindest zu einem Teil erstattet bekommen.

Betroffene können allerdings Widerspruch gegen die Forderungen einlegen. Allerdings geht es den Behörden eher darum, ein Signal zu setzen und die sogenannten Facebook-Partys einzudämmen. Auf den Betroffenen kommen Kosten auf, die sich auf die Versorgung von Betrunkenen beziehen, beispielsweise, wenn sie in eine Ausnüchterungszelle kommen. Auch Kosten für Sitzblockaden werden in Rechnung gestellt. Die durchschnittlichen Kosten für einen Einsatz liegen bei 46 bis 53 pro Polizist und Stunde.

Facebook-Partys benötigen eine Genehmigung vom Ordnungsamt

Über Facebook organisierte Partys müssten eigentlich vom zuständigen Ordnungsamt genehmigt werden. Nur das Amt kann feststellen, ob es für die Feier bestimmte Sicherheitsvorkehrungen gibt und ob die sanitären Anlagen ausreichend sind.

Für Aufsehen sorgte in diesem Zusammenhang eine Party eines 20-Jährigen, der über Facebook zu einer Feier im Konstanzer Freibad einlud. Die Polizei stellt ihn eine Rechnung von mehr als 200.000 Euro aus. Der Lehrling verdient allerdings nur rund 500 Euro im Monat, die Behörden prüfen die Rechnung aus diesem Grund und stellen sie individuell zusammen.

(Redaktion)


 


 

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