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Farmville-Programmierer

Spieleentwickler Zynga rutscht immer mehr in rote Zahlen

Wer Facebook nutzt oder Spiele auf seinem iPhone oder Android-Smartphone spielt, kommt an dem US-amerikanischen Spieleprogrammierer Zynga nicht vorbei. Das Unternehmen ist mit Spielen wie Farmville und Cityville bekannt geworden. Trotz hoher Nutzerzahlen steckt Zynga allerdings in einer schweren wirtschaftlichen Krise.

Die Nutzerzahlen liegen bei 311 Millionen Menschen weltweit. Dennoch schreibt Zynga rote Zahlen. Das Unternehmen musste erneut einen Quartalsverlust verkünden. Dem Unternehmen fehlen rund 100 Millionen Dollar. Der Grund: Zynga übernahm im Frühjahr den Spieleanbieter OMGPOP und dessen bekanntes Spiel „Draw Something“. Nach der Übernahme sanken die Nutzerzahlen allerdings rapide. Der hohe Quartalsverlust erklärt sich durch die hohen Abschreibungssummen für den damaligen Kaufpreis.

Aktienkurs und Zukunft von Zynga

Nachdem Zynga die aktuellen Umsatzzahlen veröffentlichte, sank der Aktienkurs auf 2,30 US-Dollar. Beim Börsengang lag der Aktienwert noch bei 10 US-Dollar pro Stück. Zwischen April und Juni stürzte die Aktie zwischenzeitlich um nahezu 40 Prozent ein. Gründer und Chef Mark Pincus äußerte sich aber zuversichtlich. Soziale Spiele werden weiterhin Bestand haben. Außerdem will sich Zynga auf den Onlinepoker-Markt konzentrieren.

Die Sozialen Spiele von Zynga sind kostenlos bzw. folgen einem sogenannten Freemium-Modell. Für bestimmte virtuelle Güter wird reales Geld verlangt. Mit ihnen lässt sich beispielsweise ein Zeitvorteil verschaffen oder Designänderungen vornehmen.

(Redaktion)


 


 

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