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  • 22.08.2012, 12:56 Uhr
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  • Deutschland
Finanzanlagen

Die beliebtesten Anlagen während der Finanzkrise

Sicher und flexibel - so lautet das Urteil der Stiftung Warentest für Tagesgeldkonten. Für Familien, die regelmäßig sparen wollen, ist das Tagesgeldkonto ideal: Es ist flexibel, bietet hohe Zinsen und ist zudem eine sichere Anlage. Doch die deutschen entscheiden sich immer häufiger für weitere Anlagen: Das Sparbuch bleibt der Liebling der Deutschen, Bausparen wird auch immer beliebter.

Tagesgeld

Sparbücher sind mittlerweile aufgrund der niedrigen Zinsen und vergleichsweise hohen Inflation für Sparer uninteressant. Wer jeden Monat sparen möchte, der greift häufig zum Banksparplan. Dieser ist sicher, kann nicht ins Minus rutschen und verursacht keine Kosten. Das eingezahlte Geld und die Zinsen werden garantiert ausgezahlt. Dieselben Vorteile und Sicherheit bietet ein Tagesgeldkonto mit täglicher Verfügbarkeit und monatlicher Zinsgutschrift. Sie haben allerdings einen weiteren entscheidenden Vorteil: Der Sparer ist weitaus flexibler. Im Vergleich zu Banksparplänen können Anleger die Anlagehöhe jederzeit ändern, Einzahlungen ruhen lassen und hohe Beträge überweisen. Das Geld ist, wie der Name bereits verrät, täglich verfügbar.

Bundeswertpapiere

Derzeit werben viele Anbieter für die gebührenfreie und krisenfeste Anlage in deutsche Zinspapiere. Leider ist damit im nächsten Jahr Schluss. Anfang des Monats beschloss das Bundesfinanzministerium, das Geschäft mit Privatkunden aus Kostengründen auslaufen zu lassen. Neue gebührenfreie Schuldbuchkonten können von Anlegern nur noch in diesem Jahr eröffnet werden. Das lohnt sich allerdings kaum noch. Ab 2013 werden keine Papiere mehr speziell für Privatkunden aufgelegt. Bisher bestand der Reiz darin, bei steigendem Zinsniveau in neue Auflagen mit attraktiveren Zinsen umschichten zu können.

Sparbuch

Das Sparbuch ist nach wie vor beliebt, denn der Deutsche geht gerne auf Nummer sicher. Trotz niedriger Zinsen legten zwei Drittel der Deutschen ihr Geld auf ein Sparbuch, so eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland. Das Geld wird zu einem festen Zinssatz angelegt. Wer mehr als 2.000 Euro von dem Angesparten abheben will, muss eine dreimonatige Kündigungsfrist akzeptieren. Ein Haken: Die Zinsen sind aktuell sehr niedrig. Für eine Anlage von 5.000 Euro gibt es bei den meisten Banken nicht einmal zwei Prozent.

Bausparen

Bausparen war lange Zeit eine langweilige Angelegenheit. Nun versuchen die Anbieter, das negative Image loszuwerden. Kunden sparen oftmals bei den Bausparverträgen einen bestimmten Betrag über mehrere Jahre an. Dafür erhalten sie ein gleich hohes Darlehen . Der Vorteil: Bereits heute steht der Zinssatz für das Darlehen fest. Dafür sind die Guthabenzinsen in der Ansparphase sehr niedrig. Der Bausparvertrag kann somit als Zinswette angesehen werden.

(Redaktion)


 

 

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