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Harter Sparkurs für ThyssenKrupp

Der ThyssenKrupp-Konzern hat sich einem harten Sparkurs verschrieben. Das Essener Unternehmen will knapp zwei Milliarden Euro einsparen. Darüber hinaus muss ThyssenKrupp eine Schadensersatzklage der Deutschen Bahn fürchten.

Die Deutsche Bahn geht im Zusammenhang mit der Klage zum sogenannten „Bahnkartell“ von einem Schadensersatz in Höhe von rund 500 Millionen Euro aus. ThyssenKrupp war beim Verkauf der Eisenbahnschienen im Schienenkartelle der wichtigste Beteiligte. Im Vorfeld hatte der Essener Konzern bereits eine Geldstrafe in Höhe von 103 Millionen Euro an das Kartellamt gezahlt.

Kein Jobabbau geplant

Die neue Sparrunde wurde vom Konzernchef Heinrich Hiesinger beschlossen. Allerdings sollen die Arbeitsplätze weitgehend erhalten bleiben. Geplant ist, Einkauf und EDV effizienter zu machen. Die teuren Stahlwerke in Brasilien und USA sollen verkauft werden. Auf der anderen Seite plant Hiesinger größere Investitionen in die Forschung und Entwicklung. Mit Investitionssummen von zwei Milliarden Euro sollen die Sparten Anlagenbau und Aufzüge fortschrittlicher gestaltet werden. Der Hintergrund: ThyssenKrupp will sich nicht mehr so abhängig vom Stahl machen.

(Redaktion)


 


 

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