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Kodak von der Rolle

Wer früher einen neuen Film für die Kamera kaufte, traf in der Regel auf drei große Namen, die den Markt dominierten - Agfa, Fuji und Kodak. Jeder Hersteller hatte seine Stärken für bestimmte Aufnahmen, der Hobbyfotograf richtete sich nach dem Preis und griff in der Regel zum billigsten Produkt.

Kodaks Geschäft mit der analogen Fotografie und den Filmrollen gehört der Vergangenheit an. Kodak, das die Digitalisierung der Fotoprozesse schlichtweg verschlafen hatte, will sich am Markt als Druckerspezialist etablieren. Der Geschäftsbereich Filmrollen, einst das Markenzeichen von Kodak, soll verkauft werden.

Doch da stehen die Käufer nicht gerade Schlange, für Firmenboss Antonio Perez eine schwierige Aufgabe. Um den Ausbau anderer Firmenteile voranzutreiben soll Geld mit der Versteigerung von Kodak-Patenten erzielt werden. Auch dies keine sichere Bank, von den erhofften Einnahmen ist man weit entfernt, die Patente bleiben am Ende womöglich in den eigenen Reihen.

Filme, Filmentwicklung wie der traditionsreiche Agfacolor-Umkehrdienst und Fotopapier waren das Hauptgeschäft. Anfang des Jahres ging es in die Insolvenz, aus der Produktion von Filmen, aber auch Kameras und digitalen Bilderrahen ist man ausgestiegen. Die Eckdaten sind dramatisch schlecht. Im ersten Halbjahr 2012 ging der Umsatz um 25 Prozent zurück und betrug nur noch zwei Milliarden Dollar. Gleichzeitig wurden Verluste von 665 Millionen Dollar angehäuft. Bleibt abzuwarten wie die Entwicklung dieses Films weitergeht.

(Redaktion)


 


 

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