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Fusion geplatzt

Luftfahrtkonzerne EADS und BAE schließen sich nicht zusammen

Nachdem sich Frankreich und Großbritannien nicht einigen konnten, ist die Fusion der beiden Großkonzerne EADS und BAE voraussichtlich geplatzt. Gestritten wurde um die Anteilsstruktur am neuen Konzern.

Eine offizielle Bestätigung zum Scheitern des Zusammenschlusses gibt es jedoch noch nicht. Die drei beteiligten Regierungen konnten sich nicht auf eine angemessene Anteilsstruktur einigen. So wollte sich Frankreich im Unternehmen 9 Prozent sichern, mit der Option später auf 13 Prozent erhöhen zu können. Deutschland hingegen will das Gleichgewicht mit Frankreich halten und bei einer Erhöhung ebenso mehr Anteile haben. Großbritannien wiederum gestattet beiden Ländern nur einen Anteil von 9 Prozent.

Keine Einigung in Sicht

Vor allem Großbritannien und Frankreich sind in mehreren Gesprächen nicht von ihrer Position abgerückt, um eine Einigung zu erzielen. Dabei bestätigte ein EADS-Sprecher, dass kürzlich erst Fortschritte der Gespräche gemeldet wurden. Ein erneuter Aufschub der Gespräche ist bis Mittwoch um 17 Uhr Londoner Ortszeit gewährt. Dann muss endgültig geklärt werden, ob es zu einer Fusion der beiden größten Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen kommen soll oder nicht.

Auch Anteilseigner stellen sich gegen die Fusion. So meldete einer der größten BAE-Aktionäre mit 13,3 Prozent Bedenken zur Fusion an. Andere Kritiker des Zusammenschlusses befürchten, dass der politische Einfluss auf das neue Unternehmen zu hoch sei.

(Christian Weis)


 


 

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