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Geldpolitik

Bundesbank macht Milliardengewinne

Nach neuesten berichten hat die Bundesbank im Jahr 2013 2 Milliarden Euro Gewinn gemacht, darüber darf sich wohl erstmals seit drei Jahren Finanzminister Schäuble freuen. In den vergangenen Jahren waren gewinne der Bundesbank aufgrund der Euro-Schuldenkrise von der Bundesbank stattdessen zurückbehalten worden.

Gewinne sollen vollständig an Finanzministerium gehen

Noch im Jahr 2010 hatte die Bundesbank 2,2 Milliarden Euro Gewinn zu verzeichnen. Schon im nächsten Jahr überwies die deutsche Zentralbank aber nur noch 643 Millionen Euro an das Finanzministerium. Der Rest der Einnahmen wurde als Sicherheitspuffer zur Bewältigung der Euro-Krise zurückbehalten. So setzte es sich denn auch für das Jahr 2012 fort, in dem das Finanzministerium nur 664 Millionen Euro überwiesen bekam. Für das Jahr 2013 soll das Finanzministerium laut Zeitungsberichten jedoch wieder den vollen Gewinn der Bundesbank erhalten – im Ganzen 2 Milliarden Euro. Damit füllen sich Schäubles Finanzkoffer so gut wie seit Jahren nicht mehr.

Zeichen für den Euro-Aufschwung

Das sind gute Nachrichten für die Haushaltsplanung der Bundesregierung, die offenbar zuversichtlich eine Milliardenüberweisung erwartet und bereits fest eingeplant hat. Es gibt nach ihrer Ansicht keinen Grund mit weniger Geld zu rechnen. Bis jetzt wollte allerdings weder die Bundesbank noch das Finanzministerium zu den Zeitungsberichten Stellung nehmen. Sollten sich die Berichte bewahrheiten, kann man davon ausgehen, dass zumindest die Bundesbank die Euro-Krise als weitgehend überwunden betrachtet und keine Notwendigkeit mehr sieht den Großteil der Gewinne als Sicherheitspuffer anzulegen.

(Christian Weis)


 


 

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