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  • 25.07.2014, 12:04 Uhr
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  • Deutschland
Gesundheit

Fitnesstudios im Trend

Die Nachfrage nach Fitnessstudios hat in den letzten 10 Jahren erheblich zugenommen. So waren 2004 etwa 4,6 Millionen Deutsche in einem Fitnessstudio angemeldet, in den darauffolgenden Jahren stieg die Zahl deutlich an. Auch Arbeitgeber können von dieser Sportbegeisterung profitieren, und das gleich zweifach.

Von 2009 auf 2010 gab es einen besonders starken Anstieg bei den Anmeldungen im Fitness-Studio: Nachdem 2009 etwa 6,3 Millionen Deutsche im Fitnessstudio angemeldet waren, legte die Zahl im Folgejahr um eine ganze Million zu. Im Jahre 2013 waren es laut einer Erhebung des Deutschen Arbeitgeberverbandes für Fitness- und Gesundheitsanlagen ganze 8,55 Millionen.

Obwohl so viele Deutsche wie nie im Fitnessstudio angemeldet sind, gibt es auf der anderen Seite eine steigende Anzahl an Sportmuffeln. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse, die man hier als pdf-Dokument herunterladen kann, waren im Jahr 2007 34 Prozent der Befragten Gelegenheitssportler, 24 Prozent sogar Sportmuffel und gar 20 Prozent bezeichneten sich als Antisportler. Inzwischen gibt es jedoch mehr Sportmuffel (32 Prozent) und weniger Gelegenheitssportler (27 Prozent). Allerdings sollte man auch betonen, dass Gelegenheitssportler immer noch 1 bis 3 Stunden Sport die Woche machen, ein gar nicht mal so schlechter Wert.

Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, braucht dringend einen Ausgleich, um fit und gesund zu bleiben. Warum Viele dennoch keinen Sport treiben, liegt nach einem Blogartikel von hammer.de oft an zeitlicher Einschränkung durch die Arbeit. Viele Unternehmen haben diesen Umstand erkannt und ermutigen ihre Mitarbeiter zu sportlicher Betätigung. Dies geschieht auf verschiedene Art und Weise. So integrieren immer mehr große Unternehmen ein Sportstudio direkt in ihre Unternehmenszentrale. Andere bieten als Zusatzleistung oder Bonus eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Grundsätzlich sollte Unternehmen daran gelegen sein, ihre Arbeiter bei guter Gesundheit zu halten. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, leidet schnell unter Rücken- und Nackenschmerzen. Auch übergewichtig werden Arbeitnehmer schneller, wenn sie jeden Tag mindestens acht oder mehr Stunden sitzend verbringen. Regelmäßige sportliche Betätigung stärkt den Rücken, hilft, ein angemessenes Gewicht zu halten und stärkt sogar das Immunsystem. Krankenstände werden so reduziert, eine Win/Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Eine flexible Arbeitszeitenregelung wäre der sportlichen Betätigung und somit der Gesundheit der Mitarbeiter förderlich. Sie könnten dann je nach Vorliebe entweder direkt vor der Arbeit, in einer verlängerten Mittagspause oder auch direkt im Anschluss an die Arbeit Sport treiben. Unternehmen, die für einen eigenen Fitnessbereich keinen Platz haben oder die Investition scheuen, können ihren Angestellten zumindest eine Duschmöglichkeit zur Verfügung stellen, sodass diese mit dem Rad zur Arbeit kommen oder in der Mittagspause eine Runde joggen gehen können. Gute und motivierte Arbeitnehmer zu finden, ist für Unternehmen nicht immer leicht. Kleine Zusatzleistungen wie etwa die Möglichkeit Sport in den Arbeitsalltag zu integrieren, schaffen Anreize über die Höhe der Entlohnung hinaus. Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, kommt gerne und ist produktiver.

(Redaktion)


 


 

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